Lange Zeit das Metier von Bastlern und Computerspezialisten mausert sich die Heimvernetzung derzeit zum Umsatzbringer der Elektronikbranche. Über 40 % aller Deutschen überlegen ernsthaft, Fernseher, Musikanlage, Computer, Handy und Co. im eigenen Heim miteinander zu vernetzen. Aber erst 6 % haben ihre Wohnung bereits entsprechend vernetzt. Diese Zahlen brachte eine heute in München vorgestellte Forsa-Studie an den Tag. Die Kluft zwischen den beiden Werten steht für ein riesiges Marktpotenzial. Ein vom Branchenverband BITKOM für technisch interessierte Verbraucher ausgearbeiteter Leitfaden für die Heimvernetzung hilft dem Handel, dieses Marktpotenzial im Kundengespräch zu erschließen. mehr…
Video im MittelstandsWiki
Donnerstag, 9. September 2010Sicherheitskonferenz mit Microsoft
Am 3. März 2010 fand im Rahmen der CeBIT Security Plaza die erste Sicherheitskonferenz des MittelstandsWiki im Convention Center statt. Thema waren aktuelle Bedrohungen aus dem Internet.
BDI-Konjunkturreport
Industrie ist optimistisch, aber noch immer vorsichtig
Montag, 26. Juli 2010Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hält – wie schon zu Anfang des Jahres – ein Wirtschaftswachstum von 2 % für möglich. Der Industrieverband warnt aber vor Übermut. Die gegenwärtigen Konjunkturdaten dürften kein Anlass sein, zu „business as usual überzugehen“. Es lägen noch große Herausforderungen vor der Wirtschaft, so BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen BDI-Konjunkturreports. Er betonte, der jetzige Aufschwung bedeute noch kein nachhaltiges Wachstum. Für die Jahre 2011 und 2012 erwarte der BDI nicht, dass sich die konjunkturelle Dynamik zwangsläufig so positiv weiterentwickeln werde wie in 2010. mehr…
Personalpolitik
Themen, die Personaler derzeit umtreiben
Donnerstag, 22. Juli 2010Die besten Köpfe für die Schlüsselpositionen im Unternehmen zu gewinnen, halten drei Viertel der Personalentscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) für wichtig oder sogar sehr wichtig, stellt die aktuelle HR-Trendstudie 2010 der Managementberatung Kienbaum fest. Und das wird in den kommenden Jahren wohl auch so bleiben, denn 77 % der Befragten sehen die Besetzung von erfolgskritischen Positionen als wichtige Herausforderung in der Zukunft. mehr…
Meister-BAföG
Erneuter Anstieg der Geförderten in Deutschland
Mittwoch, 21. Juli 2010Das Meister-BAföG – im zungenbrechenden Amtsdeutsch: Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz – soll Berufstätigen eine Höherqualifizierung ermöglichen, ohne dass diese für die Weiterbildung ihre finanzielle Unabhängigkeit aufgeben müssen (wir berichteten mehrfach darüber). Ziel der Förderung ist es u. a., den Fachkräftemangel in Deutschland zu lindern. Und tatsächlich scheint sich das Meister-BAföG zur Erfolgsstory zu entwickeln: Wie heute das Statistische Bundesamt mitteilte, ist 2009 die Zahl der Geförderten um 12,9 % gestiegen. Insgesamt wurde das Meister-BAföG im letzten Jahr damit von circa 158.000 Bundesbürgern genutzt. mehr…
Arbeitgebermagazin
Spannende Geschichten rund um den Arbeitsmarkt
Montag, 19. Juli 2010Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist unter die Blattmacher gegangen und verlegt seit kurzem ein Magazin für Arbeitgeber. Das Magazin Faktor A will Arbeitgebern „interessante Informationen und spannende Geschichten rund um den Arbeitsmarkt“ liefern. Das Magazin sieht sich als eine praxisnahe Plattform für Arbeitgeberthemen, wie z. B. Personalmanagement, Strukturwandel, Netzwerke und vieles mehr. Die Redaktion stellt Beispiele aus verschiedenen Branchen vor und befragt bekannte Unternehmerpersönlichkeiten zu ihren Erfolgsrezepten. Zumindest in der ersten Ausgabe ist ihr das auch ordentlich gelungen. mehr…
Arbeitsmarkt
Ingenieur-Mangel wächst erneut
Freitag, 16. Juli 2010Wie der Verein Deutscher Ingenieure heute mitteilte, fehlten im Juni 2010 der deutschen Industrie 35.400 Ingenieure. Bereits herausgerechnet aus dieser Zahl sind die 26.000 im Juni als arbeitslos gemeldeten Ingenieure. Seit Jahresbeginn vergrößerte sich die sogenannte Ingenieurlücke damit zum fünften Mal in Folge. Der Anstieg fiel im Vergleich zum Vormonat allerdings moderat aus, da die Zahl der offenen Ingenieurstellen leicht zurückging. Besonders groß ist die Fachkräftelücke bei den Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren sowie den Elektroingenieuren. Hier fehlen 14.800 bzw. 9600 Ingenieure. Regional betrachtet sind vor allem Baden-Württemberg (9200) und Nordrhein-Westfalen (7000) betroffen. mehr…
Arbeitsmedizin
Übermäßiger Stress für Mitarbeiter kann teuer werden
Freitag, 16. Juli 2010Zu lange und zu hohe Arbeitsbelastung kann einen Betrieb teuer zu stehen kommen, vor allem dann, wenn die Überlastung bei Mitarbeitern zu psychischen Störungen führt. Die häufigste Folge von Stress am Arbeitsplatz ist die noch immer von vielen Arbeitgebern unterschätzte Depression. Sie führt häufig zu langandauernder oder sogar lebenslanger Arbeitsunfähigkeit. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat deshalb den Einfluss der Arbeitsbedingungen bei der Entstehung von Depressionen untersucht. Das Besondere der Studie: Erstmals wurden die Arbeitsintensität und der Tätigkeitsspielraum der befragten Arbeitnehmer objektiv gemessen. mehr…
Sommer
Hitze führt zu Serverausfällen in Unternehmen
Donnerstag, 15. Juli 2010Nicht nur die Bahn hat Probleme mit den aktuellen Temperaturen und zu schwachen Klimaanlagen. Die derzeitige Hitzewelle kann auch die Unternehmens-IT gefährden, warnt der Branchenverband BITKOM. Eine Umfrage des Verbands ergab, dass in den vergangenen Wochen die Nachfrage nach Klimatisierungslösungen für Rechenzentren stark gestiegen ist. Vor allem historisch gewachsene IT-Anlagen ohne umfassendes Kühlkonzept stoßen im Hochsommer schnell an ihre Grenzen. Manche mittelständische Betriebe versuchen deshalb mit Klimaanlage aus dem Baumarkt ihren Server zu kühlen – aber das geht in aller Regel schief, weiß Holger Skurk, Experte für IT-Infrastruktur beim BITKOM. mehr…
Gleichberechtigung
Stillstand bei Chancengleichheit in Führungsetagen
Donnerstag, 15. Juli 2010Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin warnt, der Frauenanteil unter den Führungskräften der deutschen Privatwirtschaft stagniere. Auch verdienten Frauen als Führungskräfte im Schnitt 28 % weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Warnung kann nicht ernst genug genommen werden, denn sie entspringt einer breit angelegten Analyse des Instituts auf der Basis des hochseriösen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und auf Sondererhebungen. Die Studie mit dem Titel Führungskräfte-Monitor 2010 moniert weiter, dass in den Spitzenpositionen der großen Unternehmen Frauen nach wie vor kaum vertreten seien. mehr…
Afrika kann mehr
Nach dem Fußball folgt das Business
Dienstag, 13. Juli 2010Am Wochenende ging die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika zu Ende. Allen Unkenrufen zum Trotz verlief das gigantische Spektakel erstaunlich reibungslos. Überrascht erlebte die Weltöffentlichkeit nicht nur lebensfreudige Menschen, sondern auch reibungslose Organisation und eine moderne Infrastruktur. Aber kann Afrika davon für die Zukunft profitieren? Mit ihrer Publikation Afrika Business zeigt die Frankfurt School of Finance & Management (FS) das wirtschaftliche Potenzial Afrikas auf. Dabei spielen Mikrofinanzprojekte und ihre Rolle für den Wohlstand eine herausragende Rolle. mehr…
Dienstleistungsbranche
Gut gelaunte Dienstleister der Informationsgesellschaft
Donnerstag, 8. Juli 2010Im zweiten Quartal 2010 ist die Stimmung der Dienstleister der Informationsgesellschaft im Vergleich zum ersten Quartal 2010 deutlich gestiegen. Das zeigt eine gemeinsame Konjunkturumfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Verbands der Vereine Creditreform. Ursache für die bessere Stimmung ist vor allem eine positivere Bewertung der aktuellen Geschäftslage durch die Dienstleistungsunternehmen. Aber auch die Geschäftserwartungen für das dritte Quartal 2010 sind gestiegen. Vor allem die Unternehmensberater, die technischen Berater und Planer und die Unternehmen der Branche Forschung und Entwicklung sind die treibende Kraft dieser Entwicklung. mehr…
DIHK-Studie
Liquiditätspolster in vielen Betrieben aufgezehrt
Dienstag, 6. Juli 2010Die Krise hat den Unternehmen deutlich vor Augen geführt, dass eine solide Liquiditätsplanung notwendig ist. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) heute in Berlin vorstellte. Jetzt in der Nachkrisenphase könnten sich nämlich bisherige Versäumnisse für manche mittelständische Betriebe als tödlich erweisen, da einerseits die Liquiditätspolster der Betriebe in der Krise aufgezehrt wurden, andererseits viele Betriebe jetzt in Vorleistung gehen müssen, wollen sie am Aufschwung teilhaben. Je länger diese Situation anhalte, desto mehr Betrieben stelle sich als Folge die Existenzfrage, warnt Volker Treier, Chefvolkswirt des DIHK. mehr…
Mobiler Softwaremarkt
Smartphone-Apps für 17 Milliarden Euro Umsatz gut
Dienstag, 6. Juli 2010Handys mit Computerfähigkeiten, sogenannte Smartphones sind nicht nur der Renner im Mobilfunkmarkt – immer mehr von ihnen können von ihren Nutzern durch kleine Zusatzprogramme aufgerüstet werden. Diese Zusatzprogramme werden als Apps bezeichnet und vor allem für Apples iPhones, alle Smartphones mit dem Betriebssystem Android und Blackberrys angeboten. Bildeten die Apps anfangs noch einen wenig beachteten Nischenmarkt, mausert er sich dank des iPhone-Erfolgs gerade zu einer veritablen Goldgrube, wie eine Studie der internationalen Strategieberatung Booz & Company ergab. mehr…
Unternehmensnachfolge
Lange Übergangsphasen gefährden Unternehmen
Freitag, 2. Juli 2010Eine zu lange und zögerliche Übergangsphase im Rahmen einer Unternehmensnachfolge kann einen wahren Teufelskreis auslösen. Ursache: Viele Alteigentümer reduzieren während der Suche nach einem Nachfolger ihre Investitionstätigkeiten oder stellen sie komplett ein. Daraufhin sinkt die Ertragskraft des Unternehmens, die Personaldecke entspricht nicht mehr der Ertragslage. Infolgedessen sinkt wiederum die Attraktivität für potenzielle Nachfolger – die Suche verzögert sich weiter. Je länger aber die Übergabephase dauert, desto mehr gefährdet der Investitionsstau die Existenz des Unternehmens. Das belegt eine Studie, die das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) und die KfW Bankengruppe heute vorstellten. mehr…
Wissenschaftliche Studie
Online-Kunden schnell zur Preisgabe ihrer Daten bereit
Dienstag, 29. Juni 2010Internet-Nutzer äußern zwar ein starkes Interesse am Schutz ihrer Daten vor Missbrauch, handeln aber nicht danach. Eine vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichte Studie weist nach, dass sich Online-Kunden schon durch geringe Preisvorteile zur Offenlegung privater Informationen verführen lassen und selbst bei Preisgleichheit kein ernsthafter Vergleich von Kaufbedingungen hinsichtlich des Datenschutzes stattfindet. Diese Widersprüchlichkeit im Umgang der Nutzer mit sensiblen Daten ist besonders auffällig bei Online-Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ. Doch auch beim Einkauf im Internet zeigen sich ähnliche Verhaltensweisen. mehr…
Aktuelle Pressemitteilungen
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