Gründer-Studie

Deutschlands Hightech-Gründer werden immer älter

Freitag, 5. Februar 2010
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Deutschlands Gründer von Hightech-Unternehmen werden immer älter. Das hat eine gestern veröffentlichte gemeinsame Un­ter­su­chung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Softwareunternehmens Microsoft Deutschland ergeben. Während das Durchschnittsalter der Hightech-Gründer 1995 noch 37,2 Jahre betrug, lag es 2008 bereits bei 40,8 Jahren. Aktuell sind weniger als 25 % der Gründer im Hoch­tech­no­lo­gie­be­reich jünger als 32 Jahre. Damit muss das Bild des typischerweise jungen Hightech-Gründers, der direkt nach dem Studium oder aus der Hochschule heraus gründet, revidiert werden. Die Studie hat außerdem ergeben, dass die Gründungsneigung bei Älteren steigt. mehr…

IT-Sicherheit

Kostenloser Leitfaden ‘Betriebssichere Rechenzentren’

Mittwoch, 3. Februar 2010
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Der Ausfall eines Rechenzentrums kann für Unternehmen schwere finanzielle Schäden nach sich ziehen oder sogar die Existenz bedrohen. Nach einer Studie der Meta Group verschwindet jedes zweite Unternehmen, das zehn Tage auf seine wichtigsten IT-Systeme verzichten muss, innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre vom Markt. Zwar lassen sich Ausfälle nie ganz vermeiden – dazu ist die Technik eines Rechenzentrums zu komplex – aber es gibt gerade noch tolerierbare Grenzwerte der Ausfallzeiten. Diese hängen von der jeweiligen Branche, der Unternehmensgröße und vielen weiteren Rahmenbedingungen ab. Ein neuer Leitfaden des Branchenverbands BITKOM hilft dabei, sie zu erkennen und einzuplanen. mehr…

Insolvenzen in Europa

Westeuropa verzeichnet 22 Prozent mehr Firmenpleiten

Mittwoch, 3. Februar 2010
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Die schwere Rezession hat die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den EU15-Staaten plus Norwegen und der Schweiz auf gut 185.000 steigen lassen. Damit wurden 22 % mehr Fälle registriert als 2008, als knapp 152.000 Unternehmen ein Insolvenzverfahren beantragten. In Mittel- und Osteuropa nahm die Zahl der Fir­men­in­sol­ven­zen sogar um 44 % und damit doppelt so stark zu wie in Westeuropa. 51.000 osteuropäische Unternehmen hatten 2009 Insolvenz anmelden müssen (2008: 35.400). Die stärksten Anstiege erlebten Spanien und Irland. Deutschland liegt unter dem Europa-Durchschnitt. Das ergab die aktuelle Insolvenzstudie der Creditreform. mehr…

CRM-Barometer

Mit Kundenbindung und Kundenwissen aus der Krise

Dienstag, 2. Februar 2010
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Obwohl rund neun von zehn Unternehmen seit Jahren auf die ge­schäfts­för­dern­de Kraft von Customer Relationship Management (CRM) vertrauen, sind die entsprechenden Aktivitäten durch die Wirt­schafts- und Finanzkrise vielfach ins Stocken geraten. Wie eine Studie des Beratungsunternehmens Capgemini im Rahmen des CRM-Barometer ergab, dürfte sich das aber bald wieder ändern. Für dieses Jahr gehen deutlich weniger CRM-Manager von Ein­schrän­kun­gen ihrer Aktivitäten aus (38 %) als noch im Spätsommer 2009 (62 %). Die jährliche Studie sieht die klare Tendenz, dass 2010 die CRM-Aktivitäten wieder den alten Stand erreichen oder sogar mit erweiterten Inhalten fortgeführt werden. mehr…

Kostenloser Leitfaden

Interim Manager als Krisenhelfer für Familienbetriebe

Freitag, 29. Januar 2010
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Familienbetriebe können leicht ins Schlingern kommen, wenn der Chef durch Krankheit oder Tod ausfällt oder die Betriebsführung durch besondere Umstände seine Kräfte übersteigt. Dann ist es Zeit, einen sogenannten Interim Manager ins Familienunternehmen zu holen. Ein Interim Manager ist ein Fremdgeschäftsführer, der für einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten für ein Unternehmen tätig wird. Seine Aufgabe besteht darin, eine akute Krise zu bewältigen oder die Zeit zu überbrücken, bis ein neuer Geschäftsführer die Steuerung des Unternehmens übernehmen kann. Was bei der Suche nach einem Interim Manager zu beachten ist und worauf sich die Unternehmerfamilie einlassen muss, wenn der Krisenhelfer erfolgreich arbeiten soll, erläutert ein neuer Leitfaden des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU). mehr…

Regierungsprognose

Bundesregierung erwartet Wachstum von 1,4 Prozent

Donnerstag, 28. Januar 2010
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Die Bundesregierung hat ihre Wachstumserwartungen für 2010 von 1,2 auf 1,4 % erhöht. „Trotz der fortschreitenden Erholung hat Deutschland die schwerste Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit noch nicht überwunden“, heißt es in dem von der Bundesregierung vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht 2010. Auf dem Arbeitsmarkt, der sich bislang als bemerkenswert widerstandsfähig erwiesen habe, sei im Laufe des Jahres noch mit einem weiteren Rückgang der Beschäftigung zu rechnen. So sollen die Erwerbstätigenquote um 1 % sinken und die Arbeitslosenquote auf 8,9 % steigen (2009: 8,2 %). mehr…

Ingenieurlücke

11.200 Architekten und Bauingenieure gesucht

Mittwoch, 27. Januar 2010
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Im Dezember 2009 gab es nach Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) in Deutschland 27.100 arbeitslose Ingenieure. Damit unterschritt die Arbeitslosigkeit im Dezember das Niveau des Vormonats November sogar um 0,6 %. Angesichts dieser Abnahme könne laut Verband trotz Wirtschaftskrise mit Fug und Recht von einer Vollbeschäftigung auf dem Ingenieurarbeitsmarkt gesprochen werden. Allerdings sei zum Ende des Jahres die Zahl der offenen Stellen auf 49.200 gesunken. Dennoch klaffe aber nach wie vor eine Lücke von 24.100 fehlenden Fachkräften. Die meisten offenen Stellen gab es im Dezember 2009 bei Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren. Hier fehlten 17.400 Fachkräfte. mehr…

Fristlose Kündigungen

Höchste Richterin gegen Untergrenze bei Diebstählen

Mittwoch, 27. Januar 2010
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Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts Ingrid Schmidt wandte sich heute gegen eine sogenannte Bagatellgrenze bei Diebstählen im Betrieb. Der Diskussion vorausgegangen waren mehrere Kündigungen von längjährigen Mitarbeitern, die am Arbeitsplatz Gegenstände im Wert von wenigen Euros entwendet hatten. Die oberste Arbeitsrichterin hält eine Nichtigkeitsregelung für wenig sinnvoll, weil diese die jetzt geführte Diskussion, ab wann eine Kündigung angemessen ist, nur auf den Bereich knapp über einer solchen Grenze verschieben würde. Außerdem sei seit Jahrzehnten bekannt, dass auch die Unterschlagung geringwertiger Güter ein Kündigungsgrund ist. mehr…

Unternehmensstrategien

Studie nennt Schlüsselfaktoren für Krisenbewältigung

Donnerstag, 21. Januar 2010
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Das internationale Beratungsunternehmen Deloitte zeichnete ges­tern Abend im Berliner Hotel Adlon drei ostdeutsche Mittelständler mit dem Axia-Award für beispielhafte Unternehmensführung aus. Die Preise gingen an den IT-Telekommunikationsanbieter KOMSA Kommunikation Sachsen, an den Biokraft­stoff­her­steller VERBIO Vereinigte BioEnergie und an den Dienstleister für elektronische Baugruppen BuS Elektronik. Auf der Veranstaltung wurde auch eine von der Technischen Universität Berlin erarbeitete begleitende Studie mit dem Titel “Erfolgreich in stürmischen Zeiten” vorgestellt. Sie nennt die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Über­lebens­stra­te­gie mittelständischer Unter­neh­men in Krisenzeiten und steht als kostenloser Download im Internet zur Verfügung. mehr…

Datenschutz

Kostenloser Mustervertragstext für Unternehmen

Mittwoch, 13. Januar 2010
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Beim Datenschutz sei die Rechtslage für Unternehmen oft kom­pli­ziert, beklagt der Branchenverband BITKOM. Trotz steigender An­for­derun­gen an den Schutz persönlicher Informationen stehe eine Modernisierung des Datenschutzrechts noch aus. Das betreffe vor allem die Auftragsdatenverarbeitung.  Die Auslagerung von IT-Auf­ga­ben sei jedoch für viele Unternehmen wichtig, um Kosten zu sparen und externes Know-how zu nutzen. Gerade an die Auftrags­daten­ver­ar­beitung stelle das Bundesdatenschutzgesetz aber hohe An­for­der­ungen. So müsse sichergestellt werden, dass externe Dienstleister die gleichen Standards erfüllen, die für den Auftraggeber gelten, an­dern­falls drohten Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. mehr…

BDI-Umfrage

Export wächst 2010 voraussichtlich um vier Prozent

Donnerstag, 7. Januar 2010
Hans-Peter Keitel, BDI

Hans-Peter Keitel, BDI

Die deutsche Exportindustrie sei auf dem Weg der Besserung, aber der Aufholprozess werde noch lange dauern, warnt der Bundes­verband der Deutschen Industrie (BDI). Die Exportwirtschaft musste nach Aussage des BDI-Präsidenten Hans-Peter Keitel 2009 einen herben Rückschlag hinnehmen. Laut einer aktuellen BDI-Branchen­umfrage sind die Industrieexporte im Verlauf der Krise in allen Weltregionen und in allen Industriebranchen eingebrochen. Auf Jahressicht dürfte der Rückgang insgesamt rund 18 % betragen. In den letzten Jahren vor der Krise wuchs der Export jährlich um rund 8 %. Für das Jahr 2010 rechnen die Unternehmen laut Umfrage mit einem Exportwachstum von 4 %. mehr…

Sicherheit im Unternehmen

Neuer Sicherheitsleitfaden für IT-Verantwortliche

Donnerstag, 7. Januar 2010
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Ein gemeinsam vom IT-Branchenverband BITKOM und dem Deutschen Institut für Normung (DIN) zusammengestellter Leitfaden erläutert und bewertet verschiedene Standards für IT-Sicherheit. Die Einhaltung solcher Standards ist auch für kleine Unternehmen keineswegs Luxus. Beachten diese nämlich die Standards, und halten sie zudem noch die gesetzlichen Vorgaben wie z. B. das Bundesdatenschutzgesetz ein, dann beweisen sie ihren Geschäftspartnern damit Verlässlichkeit, so die Einschätzung des Branchenverbands. Mit praxiserprobten Methoden und einheitlichen Standards können nach Meinung des BITKOM zudem Ressourcen gespart und Kosten gesenkt werden. mehr…

Finanzkrise und Mittelstand

Familienunternehmen Gegenpol zu Krisenverursachern

Freitag, 11. Dezember 2009
Professor Dr. Axel A. Weber

Professor Dr. Axel A. Weber

Das Verhalten von mittelständischen Unternehmen – vor allem von Familienunternehmen – sei ein Gegenpol zum Verhalten der Verursacher der jüngsten Wirtschaftskrise. Das hätten auch Untersuchungen bereits belegt. Dieses Lob aus dem Mund des Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Professor Dr. Axel A. Weber, dürfte manchem Familienunternehmer Balsam für die geschundene Seele sein – an den Wunden, die die Krise den besagten Unternehmen derzeit schlägt, ändert es jedoch herzlich wenig. So drehte sich denn die folgende Rede Webers auch um die Wirkung der Krise auf die Unternehmen und das heiß diskutierte Thema Kreditklemme. mehr…

Bundesbank-Prognose

Gute Konjunkturaussichten für 2010 und 2011

Freitag, 4. Dezember 2009
Download der Prognose

Download der Prognose

Die Konjunkturperspektiven für die deutsche Wirtschaft haben sich in den vergangenen Monaten spürbar aufgehellt, stellt die Deutsche Bundesbank in ihrer heute veröffentlichten Prognose für die Jahre 2010 und 2011 fest. Unterstützt durch umfangreiche geld- und fiskalpolitische Impulse habe im Frühjahr ein Erholungsprozess eingesetzt, der in den nächsten beiden Jahren anhalten dürfte, so die Bundesbankanalysten. Das Preisklima bleibe dabei günstig. Der Bundesbank-Prognose zufolge wird sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) – nach einem Rückgang um 4,9 % in diesem Jahr – im Jahr 2010 um 1,6 % und im Jahr 2011 um 1,2 % erhöhen. mehr…

Kreditvergabeentwicklung

Kreditklemme unwahrscheinlich aber teurere Kredite

Freitag, 27. November 2009
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Eine flächendeckende Kreditklemme der deutschen Wirtschaft als Folge der Finanzkrise ist eher unwahrscheinlich, glaubt die Mehrheit der Unternehmen. Sie – aber auch die meisten Banken – gehen davon aus, dass Kredite in ausreichender Menge zur Verfügung stehen werden. Die Mehrheit glaubt aber auch, dass Kredite teurer und der Zugang zu frischem Geld schwieriger werden wird. Dabei sind die Unternehmen etwas pessimistischer als die Banken. Das ergaben Umfragen zur Ernst & Young-Studie Wer finanziert den Aufschwung?. Befragt wurden Führungskräften von 120 Banken und 550 Unternehmen aus allen wesentlichen Branchen. mehr…

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