Videospielbranche

Onlinespiele werden für die Branche immer wichtiger

Freitag, 13. August 2010

Die deutsche Videospiel-Branche schrumpfte 2009 leicht: Die Konsumenten gaben für Spielesoftware und Online-Games lediglich 1,8 Milliarden Euro aus, 2,4 % weniger als 2008. Das zeigt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price­water­house­Coopers (PwC) anlässlich der Branchenmesse Gamescom 2010 in Köln. Das Bemer­kens­werte an diesem Rückgang: Es ist für die Spieleindustrie der erste seit sieben Jahren und Be­stand­teil eines europaweiten Branchentrends. Für das laufende Jahr ist laut Studie eine mini­ma­le Erlössteigerung um 0,4 % auf knapp 1,81 Milliarden Euro zu erwarten – und das weitgehend dank der steigenden Beliebtheit von Onlinespielen. mehr…

Grippesaison

Zwei von drei KMU noch immer ohne Pandemieplan

Freitag, 13. August 2010

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nun endlich die Schweinegrippepandemie für beendet erklärt – und viele Kritiker des WHO-Alarms fühlen sich bestätigt. Aber un­ge­ach­tet der vielleicht tatsächlich zu schnell ausgerufenen Schweinegrippepandemie besteht eine latente Gefahr für echte Pandemien – und eine einzige könnte die deutsche Wirt­schaft lahmlegen. Zumindest nach dem gegenwärtigen Stand der Vorsorge in der Wirt­schaft, denn eine Analyse zeigt, dass ein Großteil der Unternehmen auf den Ernstfall schlecht vorbereitet war. Das ergab eine Untersuchung des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF). mehr…

Technische Gebrauchsgüter

Im zweiten Quartal 4,8 Prozent Wachstum

Donnerstag, 12. August 2010
Umsatzentwicklung nach GfK Temax

Umsatzentwicklung nach GfK Temax

Wie heute die Nürnberger Gesellschaft für Kon­sum­for­schung (GfK) meldet, beendete der Gesamtmarkt für tech­ni­sche Gebrauchsgüter das zweite Quartal des laufenden Jahres mit einem beachtlichen Wachstum von 4,8 %. Ent­sprechend stieg der Gesamtumsatz auf 9,9 Milliarden Euro. Spitzenreiter war die Unterhaltungselektronik. Ebenfalls zu­legen konnten die Bereiche Informationstechnologie, Foto, Telekommunikation und Elektrokleingeräte. Leicht an Wert verloren haben hingegen Elektrogroßgeräte sowie die Sparte Bürogeräte und Verbrauchsmaterialien. mehr…

ZEW-Umfrage

Experten fordern Konsolidierung statt Stimulierung

Donnerstag, 12. August 2010

Für die Politik sei jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um von Konjunktur belebenden Maßnahmen, wie etwa staatlichen Kredit- und Bürgschaftsprogrammen, auf einen Spar­kurs umzuschwenken, glauben fast drei Viertel der rund 260 vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragten Finanzmarktexperten. Für diese hat die Kon­so­li­dierung des Bundeshaushalts jetzt oberste Priorität. Dagegen halten nur 24 % der Um­fra­ge­teil­nehmer Konjunktur stimulierende Maßnahmen weiterhin für notwendig. mehr…

Unternehmensinsolvenzen

Im Mai 1,1 Prozent mehr Unternehmen insolvent

Donnerstag, 12. August 2010
Bundesstatistik

Bundesstatistik

Im Mai 2010 mussten sich die deutschen Amtsgerichte um 2.692 insolvente Unternehmen kümmern. Das waren 1,1 % mehr als im Mai letzten Jahres. Rein nach Fallzahl betrachtet ist diese Zunahme allerdings kaum der Rede wert, vergleicht man sie mit der Steigerung der Verbraucherinsolvenzen im gleichen Zeitraum um 14,1 % auf 8.552 Fälle. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen lag die Gesamtzahl der Insolvenzen im Mai daher bei 13.477 Fällen bzw. 7,7 % über dem Vorjahresniveau. mehr…

Gründer-Studie

Vor allem Unterfinanzierung lässt Gründer scheitern

Mittwoch, 11. August 2010
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Vor allem eine unzureichende Startfinanzierung, aber auch un­er­war­tete Marktveränderungen und strategische Fehlentscheidungen sind die wesentlichen Gründe für das Scheitern junger Unternehmen. Das zeigt eine vom Bundeswirtschaftsministerium beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Auftrag gegebene ak­tu­elle Studie. Für die Studie analysierte das ZEW 3000 Unternehmen, die zwischen 2006 und 2009 wieder eingestampft wurden. Dabei wurden gezielt nicht nur Unternehmen untersucht, denen von Anfang an keine markttaugliche Geschäftsidee zugrunde lag, sondern auch solche, die mindestens einmal die Gewinnschwelle überschritten hatten. mehr…

Verarbeitendes Gewerbe

Umsatz im Juni etwas geringer als im Mai

Mittwoch, 11. August 2010
Bundesstatistik

Bundesstatistik

Im Verarbeitenden Gewerbe ging der preisbereinigte Umsatz im Juni 2010 gegenüber dem Vormonat Mai saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,3 % zurück. Noch einen Monat zuvor hatte der Vergleichswert revi­diert bei +3,2 % gelegen. Der Inlandsumsatz wuchs im Juni 2010 gegenüber dem Vormonat zwar um 1,1 %, die Erlöse im Geschäft mit auslän­di­schen Abnehmern nahmen jedoch um 2,0 % ab. Der Absatz in die Eurozone sank dabei um 1,9 %, der Umsatz mit dem restlichen Ausland sogar um 2,1 %. mehr…

Großhandelspreise

Großhandelsprodukte im Juli billiger als im Juni

Mittwoch, 11. August 2010
Bundesstatistik

Bundesstatistik

Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag im Juli 2010 um 5,3 % über dem Stand von Juli 2009. Im Juni 2010 hatte der entsprechende Wert bei +5,1 % gelegen. Vor allem die Großhandelspreise für Erze, Metalle und Metallhalbzeug erhöhten sich im Juli gegenüber dem Vorjahr deutlich um 23,3 %. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2010 sanken sie jedoch um 1,1 %.  Eine ähnlich konträre Entwicklung zeigten im Vormonatsvergleich die Großhandelspreise insgesamt: Sie sanken gegenüber dem Vormonat Juni um 0,3 %. mehr…

Verbraucherpreise im Juli

Obst und Gemüse deutlich teurer als vor einem Jahr

Mittwoch, 11. August 2010
Bundesstatistik

Bundesstatistik

Der Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im Juli 2010 um 1,2 % höher als im Vorjahr. Der Preisauftrieb verstärkte sich damit wieder etwas und zog mit dem bisherigen Jahreshöchststand im Mai. Im Juni hatte die Inflationsrate gemessen am Verbraucherpreisindex noch bei +0,9 % gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Juni erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Juli um 0,3 %. Die Inflationsrate wird dabei nach wie vor von den Preisentwicklungen der Energieprodukte geprägt. mehr…

Außenhandel III

Deutsche Exporte wachsen stärker als der Welthandel

Dienstag, 10. August 2010
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Innerhalb von drei Jahren werden die deutschen Ausfuhren ihr kri­sen­be­ding­tes Tal durchschritten haben. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seinem aktuellen AHK-Experten-Index. Danach werden die deutschen Ex­por­te noch in diesem Jahr um 11 % und 2011 um 8 % kräftig wach­sen, u. a. dank eines krisenbedingten Aufholprozesses. Das pro­gnos­tiziert DIHK-Außenwirtschafts-Chef Axel Nitschke, der die im Rahmen des AHK-Experten-Index erzielten Umfrageergebnisse heute in Berlin vorstellte. 2011 rücke damit der Rekordwert von 984 Milliarden Euro aus dem Jahr 2008 „in greifbare Nähe“. mehr…

Außenhandel II

China Expressaufzug für deutsche Exporte

Dienstag, 10. August 2010

Der deutsche Außenhandel hat ein fulminantes Halbjahresergebnis vorgelegt: Rund 18 % Anstieg der Exporte und knapp 17 % Zunahme der Importe. Die Erholung bei den Expor­ten und Importen übertreffe alle Erwartungen, jubelte heute der Bundesverband Groß­han­del, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) angesichts der aktuellen Juni-Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt. Als den Wachstumstreiber schlechthin machte der Verband das Riesenreich der Mitte aus. China habe sich schon jetzt zum wichtigsten Beschaf­fungs­markt entwickelt und schicke sich an, bald zum wichtigsten Absatzmarkt für deutsche Produkte außerhalb der EU zu werden. mehr…

Außenhandel

Ausfuhren brummen, höchster Anstieg bei Einfuhren

Dienstag, 10. August 2010
Bundesstatistik

Bundesstatistik

Im Juni 2010 wurden Waren im Wert von 86,5 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt und Waren im Wert von 72,4 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Juni 2010 um 28,5 % und die Einfuhren um 31,7 % höher als im Juni letzten Jahres. Ausfuhrseitig wurde der höchste Absolutwert eines Monats seit Oktober 2008 erreicht. Bei den Einfuhren wurde seit Beginn der Erhebung durch das Statistische Bundesamt im Jahr 1950 noch kein höherer Wert als der aktuelle nachgewiesen. mehr…

Zahlungsverkehr

Neue Kontonummern kommen für KMU zu schnell

Montag, 9. August 2010
Michaela Roth

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Bankkunden in Europa müssen bei Überweisungen bald längere, internationale Kontonummern und Bankleitzahlen verwenden, denn die EU will bargeldloses Einkaufen und grenzüberschreitende Zah­lungen europaweit vereinheitlichen. Damit sollen Überweisung in­ner­halb Europas einfacher werden, hofft die EU. Für die Unter­neh­men bedeutet das jedoch zuallererst neue Vordrucke und Anpassungen der Rechnungssoftware. Beides kostet Geld. Dabei sind die neuen Kontonummern gar nicht so neu, wie wir von Michaela Roth vom Deutschen Sparkassen und Giroverband erfuhren. mehr…

Bauwirtschaft

Keine Investitionskürzungen im Bundeshaushalt 2011!

Montag, 9. August 2010

Die Investitionstätigkeit des Bundes im Haushaltsjahr 2011, die gegenüber dem laufenden Jahr ohnehin deutlich zurückgefahren wird, darf nicht weiteren kurzfristigen Sparzwängen geopfert werden, fordert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Den Verband schreckte letzten Freitag die Entscheidung des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer auf, die geplanten Kürzungen beim Wohngeld im Umfang von 200 Millionen Euro im Bundeshaushalt 2011 nicht umzusetzen. Der Verband fürchtet, dass Ramsauer diese Summe nun aufgrund der Sparvorgaben des Bundeskabinetts an Stellen einsparen muss, die der Bauwirtschaft schaden. mehr…

Mitarbeiterführung

Vertriebschefs fehlt Gespür für Mitarbeiter

Montag, 9. August 2010

Die Führungskräfte im Vertrieb reden an ihren Mitarbeitern offenbar regelmäßig vorbei, kri­ti­sieren die Macher der Studie Managementkompass Vertriebs­ma­nage­ment des Bera­tungs­un­ter­neh­mens Steria Mummert und des F.A.Z.-Instituts. Eine ent­spre­chen­de Umfrage unter 321 Fach- und Führungskräften deutscher Unternehmen ergab: Während neun von zehn Vorständen und Geschäftsführern mit der strategischen Ver­triebs­ar­beit ihres Unternehmens zufrieden sind, wähnt nur die Hälfte der Vertriebs­mit­ar­bei­ter den eigenen Arbeitgeber in Sachen Vertriebsstrategie auf dem richtigen Weg. mehr…

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