Elektronik-/IT-Branche

19 Milliarden Euro Umsatz mit unsichtbaren Helfern

Freitag, 19. Februar 2010
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Sie sind meist klein, helfen uns fast unbemerkt bei vielen alltäglichen Arbeiten, sind nahezu unsichtbar und dennoch ein Wirtschaftsfaktor erster Güte – die sogenannten ein­ge­bet­teten Systeme (embedded systems). Ob im Tempomat im Auto, in der intelligenten Waschmaschinensteuerung oder im digitalen TV-Gerät – überall arbeiten im Ver­bor­ge­nen Minicomputer, deren Marktvolumen nach Angaben des Branchenverbands BITKOM im Jahr 2010 in Deutsch­land voraussichtlich bei knapp 19 Milliarden Euro liegen wird. mehr…

Erzeugerpreise

Gewerbliche Produkte im Januar 0,8 Prozent teurer

Freitag, 19. Februar 2010
Bundesstatistik

Bundesstatistik

Wer im Januar 2010 gewerbliche Produkte vom Erzeuger kaufte, musste im Schnitt 0,8 % mehr bezahlen als im Vormonat Dezember. Im Vergleich zum Januar letzten Jahres waren die Produkte im Schnitt jedoch 3,4 % billiger. Die Schere zum Vorjahr scheint sich aber langsam zu schließen, denn im Dezember lagen die Preise noch um 5,2 % unter denen des Vorjahres. Den größten Einfluss auf die Jahresteuerungsrate übten auch im Januar 2010 die Preise für Energieträger aus. mehr…

Unternehmenskredite

Finanzierungen für Unternehmen noch immer schwierig

Donnerstag, 18. Februar 2010
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Die wirtschaftliche Erholung spiegle sich noch nicht in den Finanzierungsbedingungen für die Unternehmen wider, bemängelt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) das Verhalten der Banken. In einer Sonderauswertung der neuen DIHK-Konjunkturumfrage zeigte sich, dass sich für 25 % der Betriebe die Kreditkonditionen gegenüber dem Vorjahr verschlechtert haben. Im Vergleich zur letzten Umfrage vom Herbst 2009 bedeutet das einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Das bedeutet immerhin, dass drei von hundert Unternehmen bzw. hochgerechnet bis zu 100.000 Gewerbetreibenden Kredite sogar gänzlich verweigert wurden. mehr…

Musikwirtschaft

40 Prozent Umsatzplus mit Musik-Downloads

Donnerstag, 18. Februar 2010
Downloadstatistik und Umsatzentwicklung

Downloadstatistik und Umsatzentwicklung

Musikalben im Wert von 112 Millionen Euro haben die Deutschen 2009 legal und gegen Bezahlung aus dem Internet auf ihre Computer heruntergeladen. Das ist ein Plus von 40 % gegenüber dem Vorjahr und nach Einschätzung des Branchenverbands BITKOM der größte Zuwachs seit Jahren. Von einer Krisenauswirkung sein nichts zu sehen, freut sich der Verband. Seine Experten rechnen auch 2010 mit einem kräftigen Plus. Die Verbandsprognose stützt sich auf eine Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). mehr…

Online-Werbung

Internet drittstärkstes Werbemedium

Donnerstag, 18. Februar 2010
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Der Online-Werbemarkt in Deutschland ist 2009 um 12 % auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen. Dies geht aus einer Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Mit einem Werbemarktanteil von 16,5 % überholt das Internet erstmals die Publikumszeitschriften mit einem deutlichen Abstand und ist nunmehr drittstärkstes Werbemedium in Deutschland hinter den klassischen Werbemedien TV und Zeitung. Für 2010 prognostiziert der OVK ein weiteres Bruttowachstum der Online-Werbung von 14 %. mehr…

World Economic Survey

ifo Weltwirtschaftsklima aufgehellt

Mittwoch, 17. Februar 2010
Lageeinschätzung und Erwartung

Lageeinschätzung und Erwartung

Das Weltwirtschaftsklima hat sich nach Angaben des Münch­ner ifo Instituts im ersten Quartal 2010 weiter ver­bes­sert. Zum ersten Mal seit zwei Jahren sei der Welt­wirt­schafts­kli­ma­in­di­kator wieder über seinen langfristigen Durch­schnitt gestiegen, freuen sich die vom Institut kon­sul­tierten Experten des World Economic Survey (WES). Vor allem die Entwicklung in Asien sorge für ein über­durch­schnitt­lich gutes Klima. In allen anderen großen Wirt­schafts­re­gi­onen liege der Indikator hingegen weiterhin unter seinem langjährigen Mittelwert. mehr…

Ingenieurlücke

47.600 offene Ingenieurstellen warten auf Bewerber

Mittwoch, 17. Februar 2010
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Im Januar 2010 gab es nach Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) in Deutschland insgesamt 47.600 offene Stellen – rund 3 % weniger als im Dezember. Ihnen standen 29.000 arbeitslose Ingenieure gegenüber. Damit verringerte sich die theoretische Ingenieurlücke gegenüber dem Vormonat Dezember um knapp 12 % auf insgesamt 21.100 fehlende Fachkräfte. Einen relativ moderaten Rückgang der offenen Stellen um 1,6 % verzeichneten die Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure: Ihre 17.100 offenen Stellen machten deshalb auch im Januar mit rund 36 % den bundesweit größten Anteil der unbesetzten Ingenieurstellen aus. mehr…

Deutscher Maschinenbau

Werkzeugmaschinenbauer trotz Einbußen Weltspitze

Mittwoch, 17. Februar 2010

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie fasst nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) für 2010 wieder mehr Zuversicht. Man erwarte trotz eines insgesamt noch schwierigen Jahres eine deutliche Belebung des Geschäfts während der ersten Jahreshälfte. So habe sich seit September das Bestellvolumen von Monat zu Monat verbessert.  Dank dieser Entwicklung konnten deutsche Hersteller ihren Weltmarktanteil leicht steigern, während Hauptkonkurrent Japan herbe Verluste erlitt und nun rund 7 Prozentpunkte hinter Deutschland liegt.

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ZEW-Konjunkturerwartungen

Optimismus der Finanzmarktexperten nimmt ab

Dienstag, 16. Februar 2010
ZEW-Konjunkturerwartungen

ZEW-Konjunkturerwartungen

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind nach Angaben des Zentrums für Eu­ro­pä­ische Wirt­schafts­for­schung (ZEW) im Februar um 2,1 Punkte gefallen und er­rei­chen nun 45,1 Punkte – nach 47,2 Punkten im Vor­mo­nat. Damit lie­gen die Erwartungen allerdings auch weiterhin über ihrem historischen Mittelwert von 27,1 Punkten. Das be­deu­tet, dass die befragten Finanz­markt­ex­perten auch in den kommenden sechs Monaten eine langsame Erholung der Konjunktur in Deutschland erwarten. mehr…

Sicherheitstechnik

Gewerkschafter und Betriebsräte offen für Biometrie

Dienstag, 16. Februar 2010
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Arbeitnehmervertreter stehen biometrischen Verfahren in ihren Be­trie­ben mehrheitlich positiv gegenüber. Das ergab eine Umfrage des Branchenverbands BITKOM unter Betriebsräten und Ge­werk­schafts­mit­glie­dern. Drei Viertel der Befragten halten Biometrie für eine ge­eig­nete Technik, um den Zugang zu Sicherheitsbereichen zu steu­ern. 71 % der Befragten glauben, dass Biometrie die Abläufe im Unternehmen vereinfachen kann. Dem Datenschutz und arbeits­recht­lichen Fragestellungen beim Einsatz biometrischer Verfahren gilt dennoch die besondere Aufmerksamkeit der Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter. So ist für rund 90 % der Befragten die informationelle Selbst­be­stimmt­heit, für weitere 80 % die Zweckbindung der genutzten Daten beim Einsatz von Biometrie wichtig. mehr…

Lebensmittelhandel

Verkauf von Bioprodukten trotz Krise im Plus

Dienstag, 16. Februar 2010
Zusammensetzung der Bio-Haushalte

Zusammensetzung der Bio-Haushalte

Das Biosegment konnte sich im Krisenjahr 2009 behaup­ten, melden die Nürnberger Marktforscher der GfK. Die verkaufte Menge von Biolebensmitteln und Bio­ge­tränken legte sogar um 2 % weiter zu. Befürchtungen, die Ver­brau­cher würden in Krisenzeiten als erstes an Bio­pro­duk­ten sparen, haben sich nicht bewahrheitet. Sinkende Preise führten allerdings dazu, dass die Verbraucher trotz er­höh­tem Biokonsum für ihre Bioprodukte rund 1 % weniger Geld ausgeben mussten. mehr…

Wirtschaftsforschung

Industrielle Dienstleistungen gestalten und kalkulieren

Montag, 15. Februar 2010

Vor allem in wirtschaftlich turbulenten Zeiten bieten Unternehmen – darunter auch solche aus dem traditionell produktorientierten Maschinenbau – zunehmend industrielle Dienstleistungen an. Sie wollen sich damit sowohl von Wettbewerbern absetzen, als auch die zusätzlichen Umsatzpotenziale im lukrativen Dienstleistungsgeschäft erschließen. Wie aber müssen diese Dienstleistungen gestaltet und kalkuliert werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des im Juli 2008 gestarteten und im Dezember 2009 abgeschlossenen Forschungsprojekts KmiDL des International Performance Research Institute (IPRI). mehr…

Marketingstudie

Google & Co. steigern die Wirkung von TV-Werbung

Montag, 15. Februar 2010
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Die Werbewirkung von TV-Kampagnen lässt sich durch parallel ge­schal­te­tes, sogenanntes Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM) deutlich erhöhen. Dies geht aus der brandneuen Werbewirkungsstudie TV-Werbung: Niemals ohne Suche des Bun­des­ver­bands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. So erhöht Such­ma­schi­nen­mar­ke­ting – dazu gehören Suchwortkampagnen und die technische Optimierung der Trefferliste – sowohl die Mar­ken­be­kannt­heit als auch das Image, die Relevanz, die Bereitschaft zur Weiterempfehlung, die Kontaktdauer und die Klickrate deutlich. Grund­la­ge für die Erhebung waren TV-Spots und Suchwortaktivitäten der Marken Audi, Casio, HUK-Coburg und ING-DiBa. mehr…

Maschinenbau

Kunststoff- und Gummimaschinen gefragter als erwartet

Montag, 15. Februar 2010

Der Umsatz der deutschen Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen ist 2009 nicht so stark gefallen wie befürchtet. Die Mitgliedsunternehmen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) haben nach Angaben des Verbands das vergangene Jahr mit einem Umsatzrückgang von nominal 30 % abgeschlossen. Die Prognosen des Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen lagen bei einem Minus um 40 %. Die Umsätze aus der Binnennachfrage blieben um 35 % hinter denen des Vorjahres zurück. Bei den Auslandsgeschäften sanken die Erlöse um 28 %. mehr…

KfW-Blitzbefragung

Keine Kreditklemme zum Jahreswechsel

Freitag, 12. Februar 2010
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Finanzierungsexperten aus den Verbänden der deutschen Wirtschaft konnten zum Jahreswechsel 2009/2010 keine flächendeckende Kreditklemme für die deutschen Unternehmen erkennen. Das ergab eine Blitzumfrage der KfW Bankengruppe. In dieser Umfrage erklärten 83 % der der Befragten, Unternehmen mit einer durchschnittlichen Bonität hätten kein grundsätzliches Problem gehabt, eine Finanzierung zu erhalten. Im August 2009 lag dieser Wert noch bei 79 %. Die Experten bestätigten aber, dass die Unternehmen zur Jahreswende nur schwer an langfristige Kredite für ihre Investitionen herankamen. mehr…

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