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	<title>MittelstandsBlog</title>
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	<description>Themen für den Mittelstand. Schwerpunkt News für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Wirtschaft zum Mitmachen.</description>
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		<title>Zinspolitik: Leitzins für die Euro-Zone bleibt bei 1,00 Prozent</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/09/zinspolitik-leitzins-fur-das-euro-zone-bleibt-bei-100-prozent/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 14:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rat der  Europäischen Zentralbank (EZB) beschloss in der heu­ti­gen Sitzung, den Leitzins (Zinssatz für die Haupt­refinan­zierungs­geschäfte) sowie die Zinssätze für die Spitzen­refinan­zierungs­fazilität und die Einlagefazilität auf ihren bisherigen Werten (1,00 %, 1,75 % und 0,25 %) zu belassen. Darüber hinaus will die EZB den Banken gegen Sicherheiten auch über 2010 hinaus unbegrenzte Liquidität bieten. Angesichts des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45772" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><img class="size-full wp-image-45772" title="© Özcan Arslan - Fotolia.com" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/09/euro_©-Özcan-Arslan-Fotolia.com_.png" alt="Euro-Leitzins" width="100" height="100" /><p class="wp-caption-text">Euro-Leitzins</p></div>
<p>Der Rat der <a title="Homepage" href="http://www.ecb.int/" target="_blank"> Europäischen Zentralbank</a> (EZB) beschloss in der heu­ti­gen Sitzung, den Leitzins (Zinssatz für die Haupt­refinan­zierungs­geschäfte) sowie die Zinssätze für die Spitzen­refinan­zierungs­fazilität und die Einlagefazilität auf ihren bisherigen Werten (1,00 %, 1,75 % und 0,25 %) zu belassen. Darüber hinaus will die EZB den Banken gegen Sicherheiten auch über 2010 hinaus unbegrenzte Liquidität bieten. Angesichts des Wirtschaftswachstums erhöhte die EZB zudem ihre Konjunkturprognose.<span id="more-45770"></span></p>
<p>Die EZB-Experten rechnen nun für das laufende Jahr nicht mehr mit einem Wachstum von 1,0 %, wie bisher, sondern mit 1,6 %. Zwar ist laut Notenbankchef Jean-Claude Trichet auch die EZB vom derzeit starken Wachstum überrascht worden, weshalb die Prognose angepasst wurde, aber die Skepsis der EZB-Experten gegenüber der weiteren Entwicklung ist augenscheinlich noch immer groß. Die wichtigsten Gründe sind fallende Frühindikatoren und die erheblich schwächelnde US-Wirtschaft. Für das zweite Halbjahr wird eine Abschwächung des europäischen Aufschwungs erwartet, der in der EU zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen könnte.</p>
<p>Nach der Pressekonferenz am heutigen Nachmittag verstärkte sich im Finanzmarkt der Eindruck, dass noch für längere Zeit mit keiner Anhebung der Tiefstzinssätze durch die EZB zu rechnen ist.</p>
<p>(<a href="http://www.ecb.int/">EZB </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>Gesellschaft und Wirtschaft: Leistung wird den Deutschen wieder wichtiger</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 00:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht es nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsum­for­schung (GfK), dann gewinnen leistungsorientierte Werte, wie Innovationen und Wettbewerb, derzeit an Bedeutung. Die GfK-Experten sehen darin eine erste Auswirkung des aktuellen wirtschaftlichen Auf­schwungs auf die Wert­vor­stel­lungen der Deutschen. Noch ist jedoch die Sicherheit der Wert, der bei den meisten Deutschen an erster Stelle steht.
Knapp drei Viertel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45677" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45677" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/09/gesellschaft-und-wirtschaft-leistung-wird-den-deutschen-wieder-wichtiger/350_wertewandel_%c2%a9_gfk/"><img class="size-medium wp-image-45677" title="© GfK" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/09/350_Wertewandel_©_GfK-150x83.jpg" alt="Bedeutungswandel von Werten" width="150" height="83" /></a><p class="wp-caption-text">Bedeutungswandel von Werten</p></div>
<p>Geht es nach einer Umfrage der <a href="http://www.gfk.com">Gesellschaft für Konsum­for­schung </a>(GfK), dann gewinnen leistungsorientierte Werte, wie Innovationen und Wettbewerb, derzeit an Bedeutung. Die GfK-Experten sehen darin eine erste Auswirkung des aktuellen wirtschaftlichen Auf­schwungs auf die Wert­vor­stel­lungen der Deutschen. Noch ist jedoch die Sicherheit der Wert, der bei den meisten Deutschen an erster Stelle steht.<span id="more-45667"></span></p>
<p>Knapp drei Viertel von ihnen glauben zudem, dass die Bedeutung der Sicherheit sogar noch zunehmen werde. Für die Studie <em>Bedeutungswandel von Werten</em> wurden im August über 1000 Bundesbürger befragt.</p>
<p>Bereits bei einer ersten Befragung zu diesem Thema im Januar war die große Mehrheit der Deutschen der Meinung, dass Sicherheit als Wert an Bedeutung zulege. Daran hat sich auch gut 6 Monate später nichts geändert. Nahezu unabhängig von Einkommen, Herkunft und Geschlecht zeigt sich bei den Verbrauchern weiterhin ein hohes Sicherheitsbedürfnis. Etwa drei Viertel der Befragten nehmen an, dass Sicherheit in der aktuellen Situation wichtiger wird. Umgekehrt sind nur 4 % der Ansicht, dass Sicherheit an Relevanz verliert.</p>
<p>Während jedoch vor einem guten halben Jahr das eigene Zuhause als Ort der Gebor­gen­heit auf Rang zwei folgte, steht heute Leistung höher im Kurs. Etwa zwei Drittel der Deutschen sind der Ansicht, dass es stärker auf Einsatz und Engagement ankommt. Das sind 7 Prozentpunkte mehr als noch im Januar. Passend dazu legten auch die Themen Wettbewerb und Innovation stark zu: Knapp die Hälfte der Befragten und damit 10 Prozentpunkte mehr als bei der vorherigen Erhebung geben an, dass es stärker darauf ankommt, konkurrenzfähig zu sein. Und 44 % nehmen an, dass der Weg zurück an die wirtschaftliche Spitze über neue Ideen führt. Damit legte der Wert um 8 Prozentpunkte zu. Auch dem Thema Macht wird heute eine höhere Relevanz beigemessen. 32 % der Menschen meinen, dass es stärker auf Macht ankommt als früher &#8211; das sind 7 Prozentpunkte mehr als noch im Januar.</p>
<p>Der Trend zum <em>Homing</em>, dem Rückzug in die eigenen vier Wände, scheint sich dagegen abzuschwächen. Das eigene Zuhause hält heute nur noch gut die Hälfte für einen Wert, der an Wichtigkeit gewinnt; damit fällt das Thema von Rang 2 auf Rang 5 zurück. Auch der Begriff Solidarität gerät etwas aus dem Blick: War im Januar noch knapp die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass es stärker auf Gemeinschaftsgeist ankommt, sehen das heute nur noch 41 % so. Die Konsumforscher gehen davon aus, dass angesichts einer wiedererstarkenden Wirtschaft mehr Menschen einen gesteigerten Wettbewerb wahrnehmen und glauben, das Zusammengehörigkeitsgefühl sei weniger wichtig.</p>
<p>Ein Aus für Mitgefühl und Menschlichkeit sehen die GfK-Experten aber nicht, da auf den Plätzen 3 und 4 in der Werthierarchie – und damit nach wie vor mit an der Spitze der Aufsteiger – die Werte Verantwortung und Vertrauen liegen.</p>
<p>Mit Abenteuern und Luxus können die Deutschen nach Ansicht der GfK nach wie vor wenig anfangen. Zwar legten beide Werte in den vergangenen Monaten etwas zu, doch reicht dieser Zuwachs nicht, um sie im Ranking nach vorne zu holen. Dennoch sehen die Experten positive Signale für den Konsum: Im Vergleich zum Januar sind derzeit mehr Menschen der Ansicht, dass Verzicht in nächster Zeit weniger im Fokus steht. Die Anzahl derer, die denken, dass weniger Zurückhaltung gefragt ist, stieg um die Hälfte von 14 auf 21 %.</p>
<p>(<a href="http://www.gfk.com">GfK </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>Arbeitnehmer-Entsendungsgesetz: Schutzbestimmungen müssen eingehalten werden</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 00:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei grenzüberschreitenden Entsendungen müssen arbeits- und sozialrechtlichen Schutzbestimmungen des nationalen und europäischen Rechts unbedingt eingehalten werden, mahnte die Bundesregierung letzten Dienstag die Wirtschaft in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken anlässlich eines aktuellen Falls aus der Presse. Die Frankfurter Rundschau hatte in der Ausgabe vom 25. Juni darüber berichtet, wie das Enterprise Europe Network [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei grenzüberschreitenden Entsendungen müssen arbeits- und sozialrechtlichen Schutzbestimmungen des nationalen und europäischen Rechts unbedingt eingehalten werden, mahnte die Bundesregierung letzten Dienstag die Wirtschaft in einer <a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/027/1702781.pdf">Antwort </a>auf eine Kleine <a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/027/1702707.pdf">Anfrage </a>der Linken anlässlich eines aktuellen Falls aus der Presse. Die <a href="http://www.fr-online.de/">Frankfurter Rundschau </a>hatte in der Ausgabe vom 25. Juni darüber berichtet, wie das <a href="http://www.enterprise-europe-network.ec.europa.eu/">Enterprise Europe Network </a>einer tschechischen Firma geholfen hatte, das deutsche Arbeitsrecht auszuhebeln.<span id="more-45651"></span>Die EU-Unterorganisation habe der Firma geraten, ihre Beschäftigten als selbständige Unternehmer anzumelden, um so die notwendige Arbeitserlaubnis in Deutschland zu umgehen, schrieb der Autor des Artikels. Was die Linksfraktion jedoch besonders erboste: Die <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/institutional_affairs/institutions_bodies_and_agencies/ai0005_de.htm">Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation </a>sei von diesem Rat so begeistert gewesen, dass sie den Fall in ihrem Juni-Newsletter als Erfolgsgeschichte veröffentlicht habe.</p>
<p>Das Brisante an dem in der <em>Frankfurter Rundschau </em>geschilderten Fall ist, dass das <em>Enterprise Europe Network</em> dem <em>EU-Kommissar für Industrie und Unternehmen </em>untersteht und in der Exekutivagentur Kommissionsbeamte gemeinsam mit Fachleuten aus der Privatwirtschaft arbeiten.</p>
<p>Die Sach- und Rechtslage dieses Falles werde derzeit geprüft, schreibt die Regierung in ihrer Antwort. Neben der Anfrage an die EU-Kommission habe sie Stellungnahmen der deutschen Botschaft in Prag sowie der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer eingeholt.</p>
<p>Die <a href="http://tschechien.ahk.de/">Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer </a>teilte der Bundesregierung mittlerweile mit, dass sie bisher keinen Kontakt zu den Akteuren der zweifelhaften Entsendung – Jitka Rysavá und die Firma <a href="http://www.solara.cz/">Solára</a>, einen Familienbetrieb, der Dachfenstern und Verglasungen herstellt  – gehabt habe und auch keine Reaktion in der tschechischen Presse zu dem Fall wahrnehmen konnte.</p>
<p>(<a href="http://www.bundestag.de/index.jsp">Deutscher Bundestag </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>Maschinen- und Anlagenbau: Auftragseingang im Juli 48 Prozent über Vorjahr</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Maschinen- und Anlagenbau boomen die Aufträge: Im Juli stieg das Auftragsvolumen im Vergleich zum Vor­jah­res­ni­veau um real 48 %. Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) heute in Frankfurt mit. Dabei legte das Inlandsgeschäft um 38 % zu. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von 54 %. Im Drei­mo­nats­ver­gleich Mai bis Juli 2010 ergibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45743" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45743" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/09/maschinen-und-anlagenbau-auftragseingang-im-juli-48-prozent-uber-vorjahr/352_maschinenbau_auftragsentwicklung_%c2%a9_vdma/"><img class="size-medium wp-image-45743" title="© VDMA" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/09/352_maschinenbau_auftragsentwicklung_©_VDMA-150x113.jpg" alt="Auftragsentwicklung" width="150" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">Auftragsentwicklung</p></div>
<p>Im Maschinen- und Anlagenbau boomen die Aufträge: Im Juli stieg das Auftragsvolumen im Vergleich zum Vor­jah­res­ni­veau um real 48 %. Das teilte der <a href="http://www.vdma.org">Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau</a> (VDMA) heute in Frankfurt mit. Dabei legte das Inlandsgeschäft um 38 % zu. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von 54 %. Im Drei­mo­nats­ver­gleich Mai bis Juli 2010 ergibt sich insgesamt ein Plus von 57 % zum Vorjahr (Inlandsaufträge: +51 %; Auslandsaufträge: +60 %).<span id="more-45740"></span></p>
<p>Das zweite Halbjahr beginne mit einer ungebremsten Wachstumsdynamik für den Auftragseingang im Maschinenbau. Das gelte für Inlands- und Auslandsbestellungen gleichermaßen, lobte dementsprechend VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers die Entwicklung. Wiechers weiter: „Die Orderkurve hat seit Sommer letzten Jahres einen nahezu mustergültigen V-förmigen Kurvenverlauf genommen.“ Er warnte aber auch, im Drei-Monats-Vergleich lägen zwar alle Fachzweige im Plus, allerdings mit extrem unterschiedlichen Raten.</p>
<p>(<a href="http://www.vdma.org">VDMA </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einzelhandel im Juli: Umsatz real 0,8 Prozent über Vorjahr</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/09/einzelhandel-im-juli-umsatz-real-08-prozent-uber-vorjahr/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Umsatz im deutschen Einzelhandel ist im Juli 2010 nach ersten Berechnungen nominal um 2,4 % und real um 0,8 % höher ausgefallen als im Juli 2009. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2010 sank der Umsatz jedoch unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,1 % und real um 0,3 %. Betrachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45732" class="wp-caption alignleft" style="width: 90px"><img class="size-full wp-image-45732" title="Bundesstatistik" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Bundesstatistik.png" alt="Bundesstatistik" width="80" height="73" /><p class="wp-caption-text">Bundesstatistik</p></div>
<p>Der Umsatz im deutschen Einzelhandel ist im Juli 2010 nach ersten Berechnungen nominal um 2,4 % und real um 0,8 % höher ausgefallen als im Juli 2009. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2010 sank der Umsatz jedoch unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,1 % und real um 0,3 %. Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis Juli 2010, so setzte der deutsche Einzelhandel nominal 1,9 % und real 0,9 % mehr um als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2009.<span id="more-45731"></span></p>
<p>Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Juli 2010 nominal 1,2 % mehr und real 0,4 % weniger um als im Juli 2009. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 1,3 % höher und real um 0,4 % niedriger als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde nominal 0,1% mehr und real 0,8 % weniger als im Juli 2009 umgesetzt.</p>
<p>Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Juli 2010 nominal (+2,9 %) und real (+1,9 %) mehr als im Vorjahresmonat umgesetzt. Dabei lagen in vier der sechs Unterbranchen die Umsätze nominal und real über den Werten des Vorjahresmonats.</p>
<p>(<a href="http://www.destatis.de/">Statistisches Bundesamt </a>/<a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>Mittelständisches Geschäftsklima: Stagnation nach einem Rekordanstieg</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/09/mittelstandisches-geschaftsklima-stagnation-nach-einem-rekordanstieg/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der rasante Anstieg des Geschäftsklimas im Mittelstand scheint – vorerst zumindest – einer Stagnation zu weichen. Das legen die aktuellen Zahlen aus dem gemeinsam von der KfW Bankengruppe und dem ifo Institut heraus­ge­ge­be­nen Mittelstandsbarometers nahe. Nach dem Raketen-Juni folgte ein Stand-by-August, der keinen weiteren Anstieg mehr brachte, aber das gute Vormonatsniveau von 21,0 Saldenpunkten wenigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45707" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45707" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/09/mittelstandisches-geschaftsklima-stagnation-nach-einem-rekordanstieg/351_geschaeftsklima_%c2%a9_kfw_ifo/"><img class="size-medium wp-image-45707" title="© KfW/ifo" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/09/351_Geschaeftsklima_©_KfW_ifo-150x91.jpg" alt="Geschäftsklima" width="150" height="91" /></a><p class="wp-caption-text">Geschäftsklima</p></div>
<p>Der rasante Anstieg des Geschäftsklimas im Mittelstand scheint – vorerst zumindest – einer Stagnation zu weichen. Das legen die aktuellen Zahlen aus dem gemeinsam von der<a href="http://www.kfw.de/"> KfW Bankengruppe</a> und dem <a href="http://www.ifo.de/">ifo Institut</a> heraus­ge­ge­be­nen Mittelstandsbarometers nahe. Nach dem Raketen-Juni folgte ein Stand-by-August, der keinen weiteren Anstieg mehr brachte, aber das gute Vormonatsniveau von 21,0 Saldenpunkten wenigsten halten konnte.<span id="more-45702"></span></p>
<p>Dieser Stillstand ist allerdings das Ergebnis zweier gegenläufiger, durchaus dynamischer Effekte: Während der Mittelstand die aktuelle Lage im August erneut als besser beurteilte (Anstieg um 1,7 Zähler auf 25,4 Saldenpunkte), sanken die Erwartungen an künftige Geschäfte um 1,8 Zähler auf 16,2 Saldenpunkte.</p>
<p>Nach Ansicht der KfW-Experten deutet dies zwar auf eine vorstehende Abkühlung der Konjunktur im Mittelstand hin, Hinweise darauf, dass eine solche Korrektur bereits eingesetzt hätte, lassen sich aber noch nicht finden.</p>
<p>Bei den Großunternehmen stieg das Geschäftsklima nochmals um 1,3 Zähler auf 23,6 Saldenpunkte an. Neben den verbesserten Lageeinschätzungen (+2,7 Zähler auf 25,6 Saldenpunkte) war eine nahezu unveränderte Erwartungshaltung (-0,1 Zähler auf 21,3 Saldenpunkte) ausschlaggebend für das bessere Abschneiden der Großunternehmen. Die im Trend dynamischere Entwicklung des Geschäftsklimas größerer Unternehmen setzte sich also im August fort.</p>
<p>Die Beschäftigungserwartungen verbesserten sich im August bei den mittelständischen Unternehmen geringfügig: um 0,2 Zähler auf 14,8 Saldenpunkte. Der Anstieg bei den Großunternehmen betrug 2,2 Zähler (auf aktuell 17,4 Saldenpunkte).</p>
<p>Die Absatzpreiserwartungen unterscheiden sich je nach Betriebsgröße stark: Während bei den Mittelständlern ein leichter Rückgang um 1,7 Zähler stattfand, verbessern sich die Absatzpreiserwartungen der Großunternehmen um 1,1 Zähler. Allerdings schätzen die mittelständischen Unternehmen ihre Absatzpreisentwicklung immer noch spürbar positiver ein (6,9 Saldenpunkte) als die Großunternehmen (5,0 Saldenpunkte).</p>
<p>Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW lobt: „Entgegen vielen Erwartungen konnte der Mittelstand das sehr gute Ergebnis des Vormonats im August behaupten. Zwar deutet der Rückgang in den mittelständischen Geschäftserwartungen auf eine perspektivische Abkühlung hin, aber der sehr dynamische Impuls aus dem sensationell guten zweiten Quartal wirkt noch spürbar in die zweite Jahreshälfte hinein.“ Er warnt allerdings, man dürfe bei aller Freude nicht vergessen, dass die Stärke des Aufschwungs zum Teil eine Folge der historischen Tiefe des Einbruchs im Jahr 2009 sei. Vieles deute darauf hin, dass die Erholung ihren Höhepunkt erreicht habe. Trotz Wachstumsprognosen von mittlerweile deutlich mehr als 3,0 % für dieses Jahr werde es noch bis zum Winter 2011/12 dauern, bis der tiefe Einbruch beim Bruttoinlandsprodukt wieder aufgeholt ist.</p>
<p>(KfW / <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausbildungsbonus: Regierung wittert Mitnahmeeffekte</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/ausbildungsbonus-regierung-wittert-mitnahmeeffekte/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung beschuldigt in einer Unterrichtung des Deutschen Bundestags die Wirtschaft, beim 2008 eingeführten Ausbildungsbonus Fördergelder ohne Notwendigkeit kassiert zu haben. In einer Betriebsbefragung hätten 71 % der geförderten Unternehmen angegeben, dass sie den Ausbildungsplatz auch ohne Förderung geschaffen hätten. Ferner hätten 82 % der Betriebe auch ohne den Ausbildungsbonus einen Altbewerber eingestellt. Die Betriebe – so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung beschuldigt in einer <a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/026/1702690.pdf">Unterrichtung </a>des <a href="http://www.bundestag.de/index.jsp">Deutschen Bundestags</a> die Wirtschaft, beim 2008 eingeführten Ausbildungsbonus Fördergelder ohne Notwendigkeit kassiert zu haben. In einer Betriebsbefragung hätten 71 % der geförderten Unternehmen angegeben, dass sie den Ausbildungsplatz auch ohne Förderung geschaffen hätten. Ferner hätten 82 % der Betriebe auch ohne den Ausbildungsbonus einen Altbewerber eingestellt. Die Betriebe – so der Kern des Vorwurfs – hätten oft erst nach der bereits gefällten Entscheidung für einen Altbewerber die Prämie beantragt und &#8220;mitgenommen&#8221;.<span id="more-45631"></span></p>
<p>Der Ausbildungsbonus sollte eigentlich Anreize für Betriebe setzen, zusätzliche Ausbildungsplätze für Ausbildungssuchende mit Förderungsbedarf zu schaffen. Zur Gruppe der Förderungsbedürftigen zählen vor allem Altbewerberinnen und Altbewerber aus früheren Schulentlassungsjahren, aber auch Auszubildende nach Betriebsschließungen, Lernbeeinträchtigte und sozial Benachteiligte.</p>
<p>Offensichtlich zweifelt die Bundesregierung mittlerweile an der Notwendigkeit ihres Programms. So schreibt sie, den Beurteilungen der Gesprächspartner in den Fallstudien zufolge sei der Rückgang der Schulabgänger in den neuen Bundesländern so dramatisch, dass fehlende Ausbildungsplätze nicht mehr das Problem seien. Man denke deshalb darüber nach, verstärkt auf präventive Maßnahmen der Berufsorientierung und begleitende Maßnahmen, wie ausbildungsbegleitende Hilfen und sozialpädagogische Begleitung zu setzen.</p>
<p>Interessant sind auch die Auslassungen über die Ausgestaltung des Bonus: Ein aktiver und strategischer Einsatz des Ausbildungsbonus seitens der Agenturen für Arbeit oder der Kammern sei eher die Ausnahme, heißt es in der Unterrichtung. Viele Mitarbeiter der Agenturen empfänden die Ausgestaltung des Ausbildungsbonus als zu kompliziert und zögerten deshalb, ihn aktiv anzubieten. Offensichtlich bereitet den Agentur-Mitarbeitern auch der logische Widerspruch zwischen dem Anspruch, den Betrieben möglichst geeignete Bewerber zu vermitteln einerseits und weniger geeignete, aber geförderte Bewerber andererseits anzudienen, argumentative Schwierigkeiten.</p>
<p>Zumal – anders als ursprünglich von Arbeitsmarktexperten vermutet – der Altbewerberstatus für die überwiegende Mehrheit der Betriebe kein entscheidendes Einstellungskriterium zu sein scheint. In der Befragung hätten 90 % der nicht geförderten Betriebe angegeben, dass der Altbewerberstatus im Bewerbungsprozess zunächst keine Rolle spiele.</p>
<p>Insgesamt bestätigt die Unterrichtung die zahlreichen Einwände und Kritiken der Wirtschaft am Ausbildungsbonus im Vorfeld der Einführung (Links dazu s.u.).</p>
<p>(<a href="http://www.bundestag.de/index.jsp">Deutscher Bundestag </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
<h4>Ältere Meldungen zum Thema:</h4>
<ol>
<li><a href="../2008/07/ausbildungsbonus-fur-viele-firmen-unattraktiv/">Handwerksbetriebe können Lehrstellen nicht besetzen</a></li>
<li><a href="../2008/06/kriterien-fur-ausbildungsbonus-geandert/">Ausbildungsbonus für viele Firmen unattraktiv</a></li>
<li><a href="../2008/05/einhellige-kritik-des-bda-und-dgb-am-ausbildungsbonus/">Kriterien für Ausbildungsbonus geändert</a></li>
<li><a href="../2008/04/streit-um-sinn-des-geplanten-ausbildungsbonus/">Einhellige Kritik des BDA und DGB am Ausbildungsbonus</a></li>
<li><a href="../2008/04/streit-um-sinn-des-geplanten-ausbildungsbonus/">Streit um Sinn des geplanten Ausbildungsbonus</a></li>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeitsmarkt: Arbeitslosenquote blieb im August stabil</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/arbeitsmarkt-arbeitslosenquote-blieb-im-august-stabil/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erholung der Wirtschaft sorgte auch im August für eine weitere Besserung der Situation am Arbeitsmarkt. Verglichen mit dem Vormonat Juli sank die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der  Bundesagentur für Arbeit (BA) um beachtliche 4000 auf nunmehr 3,188 Millionen. Das sind 283.000 weniger als im August 2009. Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45609" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a rel="attachment wp-att-45609" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/arbeitsmarkt-arbeitslosenquote-blieb-im-august-stabil/347_arbeitslosenzahlen/"><img class="size-thumbnail wp-image-45609" title="© Bundesagentur für Arbeit" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/347_Arbeitslosenzahlen-100x140.jpg" alt="Arbeitlosenquoten" width="100" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Arbeitlosenquoten</p></div>
<p>Die Erholung der Wirtschaft sorgte auch im August für eine weitere Besserung der Situation am Arbeitsmarkt. Verglichen mit dem Vormonat Juli sank die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der <a href="http://www.arbeitsagentur.de/"> Bundesagentur für Arbeit</a> (BA) um beachtliche 4000 auf nunmehr 3,188 Millionen. Das sind 283.000 weniger als im August 2009. Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert bei 7,6 %. Besonders erfreulich: Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen saisonbereinigt weiter. Auch die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern hat laut BA erneut zugenommen.<span id="more-45605"></span></p>
<p>Die Arbeitslosigkeit blieb von Juli auf August praktisch unverändert. Berücksichtigt man aber die üblichen saisonalen Einflüsse, errechnet sich für den August gegenüber dem Juli erneut eine Abnahme, und zwar um 17.000. Auch die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit), die die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik umfasst, liegt unter Vorjahresniveau.</p>
<p>Saisonbereinigt betrachtet haben sowohl die Erwerbstätigkeit als auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zugenommen und damit das Vorjahresniveau überschritten. Nach Angaben des <a href="http://www.destatis.de/">Statistischen Bundesamtes </a>ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juli saisonbereinigt um 13.000 gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat im Juni saisonbereinigt um 28.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit von Juni auf Juli um 17.000 auf 40,35 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr hat sie um 137.000 zugenommen.</p>
<p>Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Juni nach der Hochrechnung der BA bei 27,66 Millionen; gegenüber dem Vorjahr war das eine Zunahme um 284.000. Ohne den anhaltenden Zuwachs der Teilzeitbeschäftigung (gegenüber dem Vorjahr: +174.000) wäre die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht so deutlich gestiegen. Aber auch die Vollzeitbeschäftigung legt mittlerweile wieder zu (gegenüber dem Vorjahr: +109.000).</p>
<p>Die Zahl der Selbständigen ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung und die ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten haben sich dagegen im Vergleich zum Vorjahr verringert.</p>
<p>Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Juli auf 2,87 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 6,7 Prozent.</p>
<p>Bei den der BA gemeldeten Stellen wurden die Vorjahreswerte deutlich überschritten. Ihre Zahl hat im August saisonbereinigt um 4000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im August auf 396.000 Arbeitsstellen, 96.000 mehr als im Jahr davor. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 89 % sofort zu besetzen.</p>
<p>Der Stellenindex der BA ist von Juli auf August um 2 auf 143 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr hat er 35 Punkte gewonnen. Er liegt damit um 2 Punkte über dem Oktober 2008, dem Monat, bevor die Wirtschaftskrise erstmals am Arbeitsmarkt sichtbar wurde.</p>
<p>Die Kurzarbeit verliert weiter an Bedeutung. Nach vorläufigen Daten wurde im Juni an 406.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 82.000 weniger als im Vormonat und 960.000 weniger als vor einem Jahr. Gegenüber dem Höhepunkt vom Mai 2009 hat sich konjunkturelle Kurzarbeit um fast drei Viertel reduziert.</p>
<p>Die Situation am Ausbildungsstellenmarkt wird von einem demografiebedingten Bewerberrückgang bei stabilen Ausbildungsangeboten geprägt. So wurden von Oktober 2009 bis August 2010 der Ausbildungsvermittlung der BA insgesamt 445.900 Ausbildungsstellen gemeldet, 9700 mehr als im Vorjahreszeitraum.</p>
<p>Dabei übersteigt die Zahl der gemeldeten Bewerber nach wie vor die Zahl der bislang gemeldeten Ausbildungsstellen. So waren im August noch 70.300 Ausbildungsstellen (gegenüber dem Vorjahr: +5000) unbesetzt, während 97.400 Bewerber (gegenüber dem Vorjahr: -10.300) auf Ausbildungsstelle suchten.</p>
<p><a title="Weitere Daten" href="http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/index.shtml" target="_blank">Weitere Daten und Karten der Bundesagentur für Arbeit  zur Arbeitslosenquote</a> stehen online zur Verfügung.</p>
<p>(<a title="Quelle" href="http://www.arbeitsagentur.de/" target="_blank">BA</a>/<a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<item>
		<title>Buchmarkt: Deutschland hinkt bei E-Books hinterher</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 01:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Das E-Book wird nach einem schweren Start auch in Deutschland zum Bestseller, prognostiziert eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), nicht ohne zu bedauern, dass Deutschland damit eher zu den Bummelzügen gehört. Ursache sei die Unkenntnis vieler Deutscher, was E-Books überhaupt sind. Im Jahr 2015 – so die PwC-Experten – werde der Umsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em>E-Book </em>wird nach einem schweren Start auch in Deutschland zum Bestseller, prognostiziert eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft <a href="http://www.pwc.de">PricewaterhouseCoopers </a>(PwC), nicht ohne zu bedauern, dass Deutschland damit eher zu den Bummelzügen gehört. Ursache sei die Unkenntnis vieler Deutscher, was <em>E-Books </em>überhaupt sind. Im Jahr 2015 – so die PwC-Experten – werde der Umsatz mit <em>E-Books </em>allein im Bereich Belletristik über 350 Millionen Euro erreichen. Dies entspräche einem Marktanteil von 6,3 %. Für das laufende Jahr prognostiziert PwC einen Umsatz mit elektronischer Belletristik von gerade einmal 20 Millionen Euro.<span id="more-45592"></span></p>
<p>Hinderlich für einen schnellen Erfolg ist nach Angaben der Studie<em> E-Books in Deutschland – Eine neue Gutenberg-Ära?</em> unter anderem, dass mehr als die Hälfte der Konsumenten in Deutschland mit dem Begriff <em>E-Book </em>nichts anfangen können. Noch weniger, nämlich nur ein Fünftel der Konsumenten weiß, was ein <em>E-Reader</em> ist.</p>
<p><em>E-Books</em>, so die Prognose, werden sich zwar auch in Deutschland durchsetzen, aber langsamer als in den USA oder Großbritannien. Noch sei Lesern hierzulande das haptische Erlebnis wichtig. Das elektronische Lesegerät werde trotz scharfer und kontrastreicher Bildschirme nicht als gleichwertige Alternative zum gedruckten Buch akzeptiert, glauben die PwC-Experten.</p>
<p>Doch dürfte sich dies auch angesichts der wachsenden Mobilität der Konsumenten ändern: Treiber der Digitalisierung des Buchmarktes sind elektronische Lesegeräte (E-Reader), die immer attraktiver werden. Bis 2015 dürften in Deutschland rund 2,5 Millionen spezialisierte E-Reader verkauft werden. Voraussetzung ist aber, dass die Reader um wichtige Funktionen wie Farbdisplay und Internetzugang ergänzt und vor allem billiger werden. Bislang fanden Geräte wie Amazons Kindle hierzulande erst schätzungsweise 50.000 bis 80.000 Kunden.</p>
<p>Während <em>E-Reader </em>vor allem Vielleser ansprechen, werde der Massenmarkt voraussichtlich den Tablet-PCs gehören, vermuten die PwC-Experten. Nachdem <a href="http://www.apple.com/de/">Apple </a>sein <em>iPad </em>vorgestellt hat, sollen bis Jahresende 2010 mehr als 20 ähnliche Geräte anderer Hersteller auf den Markt kommen. Im Jahr 2015 dürfte nach Schätzungen von PwC gut jeder siebte Deutsche ein Tablet besitzen, das allerdings kaum in erster Linie für das Lesen von <em>E-Books </em>eingesetzt wird.</p>
<p>Bislang ist der Umsatz mit belletristischen <em>E-Books </em>in Deutschland zu vernachlässigen. Für das laufende Jahr erwarten die PwC-Experten einen Gesamterlös von lediglich 20 Millionen Euro. Daran ist allerdings nicht nur die Vorliebe der Deutschen für gedruckte Bücher schuld. Vielmehr ist das Angebot an deutschsprachigen <em>E-Books </em>im internationalen Vergleich noch zu gering. So können Leser derzeit mehr als 100.000 Titel in digitaler Form erwerben, das entspricht etwa 8 % aller lieferbaren Bücher. Im offenen <em>EPUB</em>-Format, das von verschiedenen Readern wiedergegeben werden kann, gibt es jedoch nur rund 8000 Titel.</p>
<p>Dabei sind viele Titel, die die Verlage nicht als <em>E-Book </em>anbieten, längst als illegale Downloads im Internet abrufbar. So ist derzeit immerhin jeder vierte Hardcover-Titel der Spiegel-Bestsellerliste nur auf einschlägigen Filesharing-Seiten zu finden.</p>
<p>Auch der hohe Preis von deutschsprachigen <em>E-Books </em>verhindert bislang den Markterfolg. Derzeit kostet die digitale Ausgabe eines Hardcover-Bestsellers im Durchschnitt rund 15,50 Euro und damit lediglich drei Euro weniger als das gebundene Buch. Bei Taschenbuch-Bestsellern beträgt der Preisvorteil des E-Books bei einem Durchschnittspreis von rund 9,20 Euro sogar nur etwa 40 Cent.</p>
<p>Damit geht die Preisgestaltung eindeutig an den Vorstellungen der Käufer vorbei. Zwar gaben immerhin 14 % der 1000 im Rahmen der Studie befragten Leser an, im vergangenen Jahr mindestens ein <em>E-Book </em>gekauft zu haben. Der Durchschnittspreis lag jedoch nur bei 6 Euro.</p>
<p>„Die deutsche Buchbranche droht, die Digitalisierung zu verschlafen. <em>E-Books</em> werden das gedruckte Buch zwar langfristig nicht verdrängen, sie werden aber auch nicht wieder verschwinden. Verlage und Buchhandel müssen funktionierende Geschäftsmodelle entwickeln, bevor internationale und teilweise sogar branchenfremde Player wie <a href="http://www.amazon.de/">Amazon</a>, <a href="http://www.google.de/">Google </a>oder <a href="http://www.apple.com/de/">Apple </a>an ihnen vorbeiziehen&#8221;, warnt Ballhaus.</p>
<p>(<a href="http://www.pwc.de">PwC </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>DIW-Konjunkturbarometer: Aufschwung verliert im Herbst etwas an Schwung</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der konjunkturelle Aufschwung setzt sich im Herbst zwar weiter fort, allerdings mit etwas weniger Schwung. Die Zuwachsraten bleiben dennoch deutlich über den längerfristigen Durchschnittswerten. Dieses Bild entwirft das aktuelle DIW-Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Experten des Instituts prognostizieren für das dritte Quartal 2010 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,9 % .
„Die Konjunktur bleibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der konjunkturelle Aufschwung setzt sich im Herbst zwar weiter fort, allerdings mit etwas weniger Schwung. Die Zuwachsraten bleiben dennoch deutlich über den längerfristigen Durchschnittswerten. Dieses Bild entwirft das aktuelle DIW-Konjunkturbarometer des <a href="http://www.diw.de">Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung </a>(DIW). Die Experten des Instituts prognostizieren für das dritte Quartal 2010 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,9 % .<span id="more-45573"></span></p>
<p>„Die Konjunktur bleibt eindeutig aufwärtsgerichtet“, beruhigt DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner, warnt aber sogleich: „Es besteht jedoch kein Anlass, die aktuellen Wachstumserfolge durch Steuersenkungen zu verfrühstücken.“ Trifft die Prognose zu, bleibt die Zuwachsrate des saison- und preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes mit 0,9 % auch im Herbst deutlich über ihrem längerfristigen Durchschnitt. Im Vergleich zum Sommer verliert die Erholung damit lediglich etwas an Fahrt.</p>
<p>Dazu trägt aller Voraussicht nach das Ende bzw. Auslaufen einiger Sondereffekte bei: Durch die konjunkturelle Abschwächung in vielen Ländern &#8211; insbesondere in den USA, aber auch in China &#8211; wird die Exporttätigkeit mit großer Wahrscheinlichkeit etwas weniger dynamisch verlaufen. Auch die winterbedingten Nachholeffekte in der Bauwirtschaft sind inzwischen weitgehend abgearbeitet. Dagegen dürfte der Konsum der privaten Haushalte das Wachstum stützen. „Dazu trägt insbesondere die robuste Entwicklung am Arbeitsmarkt bei, die die Arbeitsplatzsicherheit erhöht“, so DIW-Konjunkturexperte Vladimir Kuzin.</p>
<p>Nach Meinung des Instituts sollte die Regierung das hohe Wachstum jetzt zu einer forcierten Konsolidierung der Staatshaushalte nutzen. Steuersenkungen würden nach Ansicht der DIW-Experten nur Strohfeuereffekte auslösen, das strukturelle Defizit weiter erhöhen und die spätere Konsolidierung erschweren. Stattdessen komme es darauf an, Unternehmen und Haushalte von der Nachhaltigkeit des finanzpolitischen Kurses zu überzeugen.</p>
<p>Mehr gemeinsame Anstrengungen seitens der Wirtschaft und der Politik bei der Gewinnung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland fordert DIW-Präsident Klaus F. Zimmermann. Dazu böte die gute konjunkturelle Entwicklung eine gute Gelegenheit. „Deutschland muss innerhalb der Europäischen Union zum Motor werden für ein modernes Beschäftigungskonzept ohne überflüssige bürokratische Hemmnisse und nach den Bedingungen der Arbeitsmärkte“, so Zimmermann. Dies würde die Wirtschaft zudem flexibler auf konjunkturelle Schwankungen reagieren lassen. Zimmermann mahnt, Deutschland sei derzeit besonders dringend auf qualifizierte Einwanderer angewiesen, denn ohne Zuwanderung könnte der Wirtschaftsaufschwung schon bald wieder vorbei sein. Auch langfristig seien Wachstum und Wohlstand nicht ohne qualifizierte Zuwanderung zu sichern.</p>
<p>(<a href="http://www.diw.de">DIW </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewerbesteuer 2009: Hebesätze im Bundesdurchschnitt leicht gesunken</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mittelstandsblog.de/?p=45556</guid>
		<description><![CDATA[Im Jahr 2009 lag der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz aller Gemeinden in Deutschland 387 % und damit nur minimal niedriger als im Vorjahr (388 %). Heruntergebrochen auf die durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesätze in den Bundesländern reichte die Spannweite der Verän­derungen gegenüber dem Vorjahr von einer Absenkung um 7 Prozentpunkte in Hessen bis zu einem Plus von 16 Prozentpunkten in Sachsen-Anhalt.
Die durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45557" class="wp-caption alignleft" style="width: 90px"><img class="size-full wp-image-45557" title="Bundesstatistik" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bundesstatistik9.png" alt="Bundesstatistik" width="80" height="73" /><p class="wp-caption-text">Bundesstatistik</p></div>
<p>Im Jahr 2009 lag der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz aller Gemeinden in Deutschland 387 % und damit nur minimal niedriger als im Vorjahr (388 %). Heruntergebrochen auf die durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesätze in den Bundesländern reichte die Spannweite der Verän­derungen gegenüber dem Vorjahr von einer Absenkung um 7 Prozentpunkte in Hessen bis zu einem Plus von 16 Prozentpunkten in Sachsen-Anhalt.<span id="more-45556"></span></p>
<p>Die durch die Gemeinden festgesetzten Hebesätze zur Gewerbesteuer sowie zur Grundsteuer A und B entscheiden maßgeblich über die Höhe der Realsteuereinnahmen in den Gemeinden. Das Gewerbesteueraufkommen in Deutschland betrug im Jahr 2009 rund 32,4 Milliarden Euro; es ist damit gegenüber 2008 um 21,0 % gesunken. Dabei konnten sich Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg glücklich schätzen; sie erlitten lediglich einstellige Einbußen bei den Gewerbesteuereinnahmen (-3,5 % bzw. -9,8 %). Alle anderen Bundesländer mussten zweistellige prozentuale Rückgänge hinnehmen, im Saarland verzeichneten die Statistiker mit -27,4 % den größten Einbruch.</p>
<p>Bei der Grundsteuer A, die bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft erhoben wird, lag der Hebesatz im Jahr 2009 bei durchschnittlich 297 % und damit einen Prozentpunkt über dem Wert von 2008. Das Aufkommen der Grundsteuer A betrug 2009 insgesamt 0,4 Milliarden Euro, dies entspricht fast genau dem Wert des Vorjahres.</p>
<p>Der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B (für Grundstücke) ist bundesweit mit 401 % für das Jahr 2009 um einen Prozentpunkt gegenüber 2008 angestiegen. Das Aufkommen der Grundsteuer B lag bei 10,6 Milliarden Euro und damit 1,3 % höher als 2008.</p>
<p>(<a href="http://www.destatis.de/">Statistisches Bundesamt </a>/<a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Außenhandel im Juli: Höchster Anstieg der Importpreise seit knapp 10 Jahren</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mittelstandsblog.de/?p=45534</guid>
		<description><![CDATA[Der Index der Einfuhrpreise lag im Juli 2010 um 9,9 % über dem Stand vom Juli 2009. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit November 2000. Gegenüber dem Vormonat Juni fiel der Einfuhrpreisindex im Juli 2010 um 0,2 %. Die Ausfuhren wurden im Vergleich zum Juli 2009 um 4,1 % teurer. Eine größere Jahres­ver­än­derungs­rate der Ausfuhren wurde zuletzt vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45536" class="wp-caption alignleft" style="width: 90px"><img class="size-full wp-image-45536" title="Bundesstatistik" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bundesstatistik8.png" alt="Bundesstatistik" width="80" height="73" /><p class="wp-caption-text">Bundesstatistik</p></div>
<p>Der Index der Einfuhrpreise lag im Juli 2010 um 9,9 % über dem Stand vom Juli 2009. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit November 2000. Gegenüber dem Vormonat Juni fiel der Einfuhrpreisindex im Juli 2010 um 0,2 %. Die Ausfuhren wurden im Vergleich zum Juli 2009 um 4,1 % teurer. Eine größere Jahres­ver­än­derungs­rate der Ausfuhren wurde zuletzt vor 28 Jahren verzeichnet. Im Juni 2010 lagen die Preise bei den Ausfuhren lediglich 3,9 % über dem Vorjahr. Bezogen auf den Vormonat Juni, blieb der Ausfuhrpreisindex im Juli gleich.<span id="more-45534"></span></p>
<p>Die Verteuerung der Importe im Juli ist vor allem auf die höheren Energiepreise zurückzuführen (+30,4 % gegenüber Juli 2009 und +0,1 % gegenüber Juni 2010). So verteuerte sich Rohöl gegenüber Juli 2009 um 35,4 % (-0,1 % gegenüber Juni 2010). Die Preise der Mineralölerzeugnisse kletterten um 27,5 % nach oben (-5,6 % gegenüber Juni 2010). Die Preise für Erdgas waren im Juli um 29,0 % höher als im Juli 2009 und um 4,7 % höher als im Juni 2010.</p>
<p>Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Juli 2010 um 7,5 % über dem Stand von Juli 2009, veränderte sich aber gegenüber Juni 2010 nicht.</p>
<p>Bei den Rohstoffen war Eisenerz um 65,4 % teurer als im Juli 2009. Im Vergleich zu Juni 2010 stiegen die Preise für Eisenerz mit + 8,9 % zum vierten Mal in Folge deutlich. Die Importpreise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lagen im Juli 2010 um 30,0 % über dem Niveau des Vorjahres. Sie veränderten sich im Vergleich zu Juni 2010 nicht.</p>
<p>(<a href="http://www.destatis.de/">Statistisches Bundesamt </a>/<a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verbraucherpreise im August: Verbraucher zahlen ein Prozent mehr als im Vorjahr</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 12:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ver­braucherpreisindex in Deutschland hat sich im August 2010 gegenüber August 2009 voraussichtlich um 1,0 % erhöht. Der Vergleichswert lag im Juli etwas höher bei 1,2 %. Zwischen Juli und August 2010 blieb der Verbraucherpreisindex jedoch unverändert. Nach wie vor diktieren weitgehend die Preise der Mineralölerzeugnisse (Heizöl und Kraftstoffe) die Teuerung. Aber auch die Preissteigerungen bei Obst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45527" class="wp-caption alignleft" style="width: 90px"><img class="size-full wp-image-45527" title="Bundesstatistik" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bundesstatistik7.png" alt="Bundesstatistik" width="80" height="73" /><p class="wp-caption-text">Bundesstatistik</p></div>
<p>Der Ver­braucherpreisindex in Deutschland hat sich im August 2010 gegenüber August 2009 voraussichtlich um 1,0 % erhöht. Der Vergleichswert lag im Juli etwas höher bei 1,2 %. Zwischen Juli und August 2010 blieb der Verbraucherpreisindex jedoch unverändert. Nach wie vor diktieren weitgehend die Preise der Mineralölerzeugnisse (Heizöl und Kraftstoffe) die Teuerung. Aber auch die Preissteigerungen bei Obst und Gemüse tragen einen wesentlichen Teil dazu bei.<span id="more-45522"></span></p>
<p>Deutliche Preisrückgänge zum Vorjahresmonat sind wie in den vergangenen Monaten bei Gas sowie bei Zentralheizung und Fernwärme zu beobachten.</p>
<p>Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im August 2010 gegenüber August 2009 voraussichtlich um 0,9 % erhöhen (Juli 2010: +1,2 % gegenüber Juli 2009). Im Vergleich zum Vormonat Juli bleibt der Index ebenfalls unverändert.</p>
<p>(<a href="http://www.destatis.de/">Statistisches Bundesamt </a>/<a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>Transport Market Monitor: Transportpreise stiegen im 2. Quartal um 13,5 Prozent</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/transport-market-monitor-transportpreise-stiegen-im-2-quartal-um-135-prozent/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 21:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die August-Ausgabe des gemeinsam von Transporeon und Capge­mini Consulting herausgegebenen Transport Market Monitors (TMM) von zeigt, dass die Transportpreise im zweiten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorquartal um 13,5 % gestiegen sind. Damit liegen die Preise erstmals wieder auf dem Vorkrisenniveau des ersten Halbjahres 2008, wenn auch immer noch um 2,2 Prozentpunkte niedriger als im zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45519" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a href="http://www.transportmarketmonitor.com/en/index.php"><img class="size-thumbnail wp-image-45519" title="Zum Abonnement" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/342b_Download-100x141.jpg" alt="Zum Abonnement" width="100" height="141" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Abonnement</p></div>
<p>Die August-Ausgabe des gemeinsam von <a href="http://www.transporeon.com/">Transporeon </a>und <a href="http://www.de.capgemini.com/">Capge­mini Consulting </a>herausgegebenen <em>Transport Market Monitors </em>(TMM) von zeigt, dass die Transportpreise im zweiten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorquartal um 13,5 % gestiegen sind. Damit liegen die Preise erstmals wieder auf dem Vorkrisenniveau des ersten Halbjahres 2008, wenn auch immer noch um 2,2 Prozentpunkte niedriger als im zweiten Quartal 2008. Die aktuelle Nachfrage nach Transportdienstleistungen hat immerhin derart kräftig angezogen, dass der Kapazitätsindex (Indikator für verfügbare Transport­ka­pa­zität) im zweiten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal um 44 % sank und die Preise für Transportleistungen parallel dazu massiv stiegen.<span id="more-45508"></span></p>
<p>Aufgrund der heftigen Preisentwicklungen müssen Logistikmanager ihre bisherigen  Sourcing-Strategien überdenken und sowohl die Konjunkturaussichten als auch das Thema Nachhaltigkeit in ihre Pläne einbauen, wenn sie Kostenvorteile realisieren wollen.</p>
<p>Die aktuelle Ausgabe des <em>Transport Market Monitors </em>kann nach einer einmaligen Anmeldung <a href="http://www.transportmarketmonitor.com/en/index.php">hier kostenlos abonniert </a>werden.</p>
<p>(<a href="http://www.de.capgemini.com/">Capgemini </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>Technische Gebrauchsgüter: Westeuropäischer Markt für Elektrogeräte wächst</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Quartal 2010 gaben die Verbraucher in West­europa 42,3 Milliarden Euro für Elektrogeräte aus, meldet die Gesellschaft für Kon­sum­for­schung (GfK) auf der Basis des GfK Temax Westeuropa. Dies entspricht einem Zu­wachs um 3,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Fast alle Bereiche legten in diesem Zeitraum an Umsatz zu. LCD-Fernseher und Smartphones zeichnen sich jedoch durch besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45467" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45467" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/technische-gebrauchsguter-westeuropaischer-markt-fur-elektrogerate-wachst/341_gfk_temax_westeuropa_%c2%a9_gfk/"><img class="size-medium wp-image-45467" title="© GfK" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/341_GfK_TEMAX_Westeuropa_©_GfK-150x100.jpg" alt="Umsatz technische Gebrauchsgüter (Westeuropa)" width="150" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Umsatzentwicklung technische Gebrauchsgüter (Westeuropa)</p></div>
<p>Im zweiten Quartal 2010 gaben die Verbraucher in West­europa 42,3 Milliarden Euro für Elektrogeräte aus, meldet die <a href="http://www.gfk.com/group/index.de.html">Gesellschaft für Kon­sum­for­schung</a> (GfK) auf der Basis des <em>GfK Temax Westeuropa</em>. Dies entspricht einem Zu­wachs um 3,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Fast alle Bereiche legten in diesem Zeitraum an Umsatz zu. LCD-Fernseher und Smartphones zeichnen sich jedoch durch besonders starke Zuwächse aus. Insgesamt konnten sich in den meisten westeuropäischen Ländern positive oder zumindest stabile Trends etablieren.<span id="more-45466"></span></p>
<p>Im zweiten Quartal 2010 setzte sich der positive Umsatztrend der letzten Quartale fort. Alle Märkte bis auf Telekommunikation, Bürogeräte und Verbrauchsmaterialien zeigten eine positive Entwicklung.</p>
<p>Dank der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika verzeichnete der Markt für Unterhaltungselektronik das stärkste Wachstum. Er schloss das zweite Quartal in Westeuropa mit einem Plus von insgesamt 8,9 % ab. Auch der Markt für Informationstechnologie erzielte eine Steigerung (+4,6 %). Ihm folgt der Fotomarkt mit einem Plus von 3,4 %. Der Markt für Elektrogroßgeräte legte um 2,5 % zu. Mit einem Anstieg von 1,3 % verbesserte sich der Markt für Elektrokleingeräte nur leicht. Der Markt für Telekommunikation stagnierte insgesamt (-0,2 %), während Bürogeräte und Verbrauchsmaterialien um 3,3 % zurückgingen.</p>
<p>Nach Ländern betrachtet erzielten im zweiten Quartal nahezu alle westeuropäischen Länder positive oder zumindest stabile Wachstumsraten. Die einzige Ausnahme war Griechenland, das nach wie vor mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. In Summe stieg der <em>GfK Temax </em>im zweiten Quartal um 3,6 %.</p>
<p>Damit ist der Markt für technische Gebrauchsgüter nach dem oft zitierten &#8220;Krisenjahr 2009 zurück auf Wachstumskurs. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung auch im weiteren Verlauf des Jahres anhält. Dennoch ist zu berücksichtigen, dass die Produktkategorien und Länder unterschiedliche Tendenzen aufweisen.</p>
<p>(<a href="http://www.gfk.com/group/index.de.html">GfK </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unternehmenskredite: Zum achten Mal in Folge gelockerte Kreditvergaben</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/unternehmenskredite-zum-achten-mal-in-folge-gelockerte-kreditvergaben/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutsch­lands ist nach Angaben des Münchner ifo Instituts auch im August erneut gesunken – zum achten Mal in diesem Jahr. Nur noch 29,5 % der befragten Unternehmen bezeichnen derzeit die Kreditvergabe durch die Banken als restriktiv. Das entspricht einer Absenkung der allgemeinen Messlatte für Kreditwürdigkeit um 2,1 Prozentpunkte im Vergleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45445" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45445" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/unternehmenskredite-zum-achten-mal-in-folge-gelockerte-kreditvergaben/340_konjunkturhuerde_%c2%a9_ifo_institut/"><img class="size-medium wp-image-45445" title="© ifo Institut" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/340_Konjunkturhuerde_©_ifo_Institut-150x99.jpg" alt="Kredithürde nach Größenklassen" width="150" height="99" /></a><p class="wp-caption-text">Kredithürde nach Größenklassen</p></div>
<p>Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutsch­lands ist nach Angaben des Münchner<a href="http://www.ifo.de/"> ifo Instituts</a> auch im August erneut gesunken – zum achten Mal in diesem Jahr. Nur noch 29,5 % der befragten Unternehmen bezeichnen derzeit die Kreditvergabe durch die Banken als restriktiv. Das entspricht einer Absenkung der allgemeinen Messlatte für Kreditwürdigkeit um 2,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Juli. Die Kreditvergabepraxis der Banken tritt damit als Risikofaktor für die Konjunktur in Deutschland zunehmend in den Hintergrund.<span id="more-45443"></span></p>
<p>Die Kredithürde ist allerdings nur im verarbeitenden Gewerbe und im Handel kleiner geworden. Im Bauhauptgewerbe ist sie hingegen leicht gewachsen.</p>
<p>Im verarbeitenden Gewerbe ist sie am deutlichsten für die großen Unternehmen gesunken. Von den großen Industriefirmen bewerten 32,0 % der Befragungsteilnehmer die Kreditvergabepraxis der Banken als zurückhaltend. Das sind 4,7 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Bei den mittelgroßen Unternehmen liegt der Anteil bei 27,7 % und damit 2,3 Prozentpunkte unter dem Juli-Wert. Bei den kleinen Firmen ärgern sich 28,9 % der befragten Firmen über restriktive Kreditvergaben, 1,6 Prozentpunkte weniger als im Juli.</p>
<p>Die Handelsunternehmen bewerten den Zugang zu Bankkrediten ebenfalls seltener als schwierig. Die Kredithürde ist hier um 2,1 Prozentpunkte auf 26,4 % gesunken. Dagegen ist sie im Bauhauptgewerbe leicht gestiegen. Mit der Marke von 38,6 % liegt sie um 0,4 Prozentpunkte höher als bisher.</p>
<p>(<a title="Quelle" href="http://www.ifo.de/" target="_blank">ifo Institut</a> / <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Unterhaltungselektronik: Voraussichtlich 2,5 Prozent Wachstum noch in 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 20:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutsche Markt für digitale Unterhaltungselektronik scheint sich besser zu entwickeln als erwartet, meldete heute der Branchenverband BITKOM. Die Umsätze sollen bis Jahresende um 2,5 % auf 12,7 Milliarden Euro an­stei­gen. Die Ausgangszahlen für diese Prognose entstammen einer aktuellen Erhebung der Gesellschaft für Kon­sum­for­schung (GfK). Aber was des einen Freud&#8217; ist des anderen Leid: Der Boom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45385" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45385" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/digitale-unterhaltungselektronik-voraussichtlich-25-prozent-wachstum-noch-in-2010/339_digital_ce_%c2%a9_bitkom/"><img class="size-medium wp-image-45385" title="© BITKOM" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/339_digital_ce_©_BITKOM-150x108.jpg" alt="Markt für Consumer Electronics" width="150" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Markt für Consumer Electronics</p></div>
<p>Der deutsche Markt für digitale Unterhaltungselektronik scheint sich besser zu entwickeln als erwartet, meldete heute der Branchenverband <a href="http://www.bitkom.org">BITKOM</a>. Die Umsätze sollen bis Jahresende um 2,5 % auf 12,7 Milliarden Euro an­stei­gen. Die Ausgangszahlen für diese Prognose entstammen einer aktuellen Erhebung der <a href="http://www.gfk.com/">Gesellschaft für Kon­sum­for­schung </a>(GfK). Aber was des einen Freud&#8217; ist des anderen Leid: Der Boom bei hochauflösenden digitalen Flach­bild­fern­se­hern und neue Technologien wie 3D oder Blu-ray geht zulasten analoger Geräte. <span id="more-45382"></span></p>
<p>Der Umsatz der analogen Veteranen – vor allem Radio- und Röhren-TV-Geräte – wird um 5 % auf 0,7 Milliarden Euro schrumpfen. Dieser Verlust ist in absoluten Beträgen aller­dings marginal gegenüber den Zuwächsen im Digitalbereich.</p>
<p>Mit Abstand wichtigstes Marktsegment bleiben laut BITKOM die Flachbildfernseher. Sie stehen in diesem Jahr für fast die Hälfte (49,3 %) der Umsätze mit Unter­hal­tungs­elek­tronik. Auf Rang zwei folgen Digitalkameras (12,4 %), danach <a href="http://www.mittelstandswiki.de/PC-Games,_Konsolen-Games_und_mobile_Games,_Teil_1">Spielekonsolen</a> und Set-Top-Boxen (je 5,2 %), Autonavigationssysteme (4,7 %), Aufnahmemedien wie DVD-Rohlinge (4,3 %) sowie sonstige digitale Unterhaltungselektronik wie MP3-Player und DVD-Player (13,7 %).</p>
<p>Den anhaltenden Boom bei Flachbild-Fernsehern führt der Verband u. a. auf das seit dem Frühjahr deutlich verbesserte Angebot von Fernsehsendungen in hochauflösender Qualität zurück. In diesem Jahr sollen gut 9,6 Millionen Flachbildfernseher abgesetzt werden. Das ist eine Steigerung um 16 % gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2009. Der Umsatz steigt voraussichtlich um 11,3 % auf 6,6 Milliarden Euro. Der Trend zu hochauflösenden Bildern fördert auch den Verkauf von Zusatzgeräten. So steigt der Umsatz mit digitalen Set-Top-Boxen in diesem Jahr um 33 % auf 690 Millionen Euro. In diesen Geräten ist mittlerweile oft ein Festplattenrekorder integriert. Mit Blu-ray-Playern werden voraussichtlich 210 Millionen Euro umgesetzt, ein Plus von 82 % gegenüber 2009.</p>
<p>Der TV-Markt profitiert zudem von den neuen Trends 3D und Hybrid-TV. 3D-Fernseher kamen in Deutschland erst in diesem März auf den Markt. Seitdem wurden bereits rund 40.000 Geräte verkauft. Hybrid-Geräte verfügen über einen integrierten Internet-Anschluss. Hybrid-Fernseher stehen seit März 2009 in den Verkaufsregalen. Seitdem sind über 1,3 Millionen Stück verkauft worden, rund 160.000 waren es allein im Juni.</p>
<p>Das ist keine Überraschung, denn fast jeder zweite Deutsche (47 %) möchte das Internet über TV nutzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von <a href="http://www.arisumfrageforschung.de/">Aris Umfrageforschung </a>im Auftrag des BITKOM. Bei den unter 30-Jährigen liegt der Anteil gar bei 94 %. Damit wird der Fernseher aber auch zunehmend zum Multifunktions-Gerät. Laut Umfrage würde fast jeder Dritte (31 %) auf dem TV-Gerät Emails lesen und schreiben. Jeder Sechste möchte auf diesem Weg chatten, jeder Achte Pizza und Bier für einen Fernsehabend bestellen und jeder zehnte Videotelefonate führen. <a href="http://cyberpress.de/wiki/Altersgerechte_Informationstechnik,_Teil_1">Senioren ab 65 Jahre</a> interessieren sich vor allem für eine <a href="http://cyberpress.de/wiki/E-Health">medizinische Versorgung</a> per Fernseher, beispielsweise eine Unterhaltung mit dem Hausarzt. Das würde jeder Sechste in dieser Altersklasse nutzen.</p>
<p>„Ein weiterer aktueller Trend ist die Heimvernetzung, also die Verbindung von Fernseher, Musikanlage, Computer, Handy und Co“, weiß BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Das Ziel sei deshalb das Eine-Fernbedienung-Haus. Laut Befragung würden die meisten Deutschen (28 %) ihr Haus am liebsten per Handy steuern. Es folgen <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Laptop">Laptops und Netbooks</a> (13 %), PCs (12 %), Fernseher (10 %) und Tablet-PCs (5 %). Berg: „Heimvernetzung ist ein Milliardenmarkt, der in den kommenden Jahren zum Treiber der gesamten Consumer Electronics wird.“</p>
<p>(<a href="http://www.bitkom.org">BITKOM </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } --></p>
<p class="western" style="font-weight: normal;">aller­dings</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Werbemarkt: Bedeutung mobiler Endgeräte als Werbeträger nimmt zu</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/werbemarkt-bedeutung-mobiler-endgerate-als-werbetrager-nimmt-zu/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 19:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Handys, Smartphones, Tablet-PCs, Net- und Notebooks spielen als Werbeträger eine immer wichtigere Rolle. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) unter Beschäftigten aus Un­ter­neh­men der digitalen Wirtschaft hervor. Demnach sehen 95 % der Befragten in den nächsten zwei Jahren generell eine größere Bedeutung der mobilen Endgeräte für die Werbewirtschaft. 90 % gehen davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45354" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45354" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/werbemarkt-bedeutung-mobiler-endgerate-als-werbetrager-nimmt-zu/338_entwicklung_apps_%c2%a9_bvdw/"><img class="size-medium wp-image-45354" title="© BVDW" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/338_Entwicklung_Apps_©_BVDW-150x102.jpg" alt="Entwicklung der Nachfrage nach Apps" width="150" height="102" /></a><p class="wp-caption-text">Entwicklung der Nachfrage nach Apps</p></div>
<p>Handys, <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Smartphone">Smartphones</a>, Tablet-PCs, Net- und <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Notebook">Notebooks</a> spielen als Werbeträger eine immer wichtigere Rolle. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des <a href="http://www.bvdw.org">Bundesverbands Digitale Wirtschaft </a>(BVDW) unter Beschäftigten aus Un­ter­neh­men der digitalen Wirtschaft hervor. Demnach sehen 95 % der Befragten in den nächsten zwei Jahren generell eine größere Bedeutung der mobilen Endgeräte für die Werbewirtschaft. 90 % gehen davon aus, dass Tablet-PCs als Werbemedium immer wichtiger werden.<span id="more-45348"></span></p>
<p>Im Fokus der Umfrage standen die sogenannten Apps, kleine Anwendungsprogramme, die auf mobilen Endgeräten – in erster Linie auf Smartphones und Tablet-PCs – installiert werden können. Sie erschließen dem Geräteanwender dann z. B. Online-Inhalte von Verlagen und anderen Inhalteanbietern.</p>
<p>Für diese Apps und ihre Inhalte gelten kostenlose Angebote mit Werbefinanzierung als das vielversprechendste Refinanzierungs-Modell – davon gehen mehr als zwei Drittel der Befragten aus. Die Chancen für eine Refinanzierung per Abo-Modell sehen die Befragungsteilnehmer dagegen als erheblich geringer. Allerdings unterscheiden sich die Einschätzungen für die Smartphone-Apps einerseits und die Tablet-PC-Apps andererseits deutlich: So glauben 40 % der Befragten, dass im Bereich der Tablet-PCs sich auch das Abo-Modell rechnen wird, aber nur 20 % sehen dies bei Smartphones so.</p>
<p>Paul Mudter (<a href="http://www.ip-deutschland.de/">IP Deutschland</a>), Vorsitzender des <a href="http://www.ovk.de/">Online-Vermarkterkreises </a>(OVK) im BVDW lässt allerdings keinen Zweifel daran, dass er die Werbefinanzierung als erfolgversprechender betrachtet: „Seit Jahren stellt die Werbefinanzierung qualitativ hochwertige Inhalte auf Websites wie Nachrichtenportalen und Videoplattformen sicher. Dieses Finanzierungsmodell wird sich auch bei Apps durchsetzen, da es für den Nutzer kostenlos ist und seinen Gewohnheiten entspricht.“</p>
<p>Abo-Modelle habe dennoch gerade im mobilen Bereich eine Chance, glaubt Thomas Mendrina (<a href="http://www.axelspringer-mediapilot.de/artikel/MEDIEN-VERMARKTUNG-Axel-Springer-Media-Impact_1044242.html">Axel Springer Media Impact</a>), Leiter des <a href="http://www.bvdw.org/fachgruppen/mobile/units/mobile-advertising-circle-mac.html">Mobile Advertising Circle</a> (MAC) im BVDW, „denn die grundsätzliche Bereitschaft zur Bezahlung von Angeboten und Services ist vorhanden. Allerdings benötigen kostenpflichtige Inhalte, die über Kanäle wie mobile oder Tablet-PCs bereitgestellt und distribuiert werden, einen wirklichen Mehrwert in Form von Einzigartigkeit oder Exklusivität.“ Für Inhalte, die im stationären oder <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Funkzugänge_zum_Internet">mobilen Internet</a> kostenfrei erhältlich sind, werde die Werbefinanzierung aber der vielversprechendere Ansatz sein.</p>
<p>Der Befragung zufolge wird die Nachfrage nach mobilen Apps durch Kunden beziehungsweise Unternehmen in den nächsten zwei Jahren entsprechend deutlich zunehmen. Im Bereich der Smartphones sehen dies insgesamt 93 % der Befragten. Bei den Tablet-PCs sind es insgesamt 86 %.</p>
<p>Als vielversprechendster Inhalt für Tablet-PCs sehen 79 % Apps mit Nachrichten- und Informationsbezug. Dicht dahinter folgen mit 77 % Apps mit Spiel- und Unterhaltungsschwerpunkt. Dahinter rangieren TV- und Film-Apps.</p>
<p>(<a href="http://www.bvdw.org">BVDW </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>GfK-Konsumklimastudie: Konsumentenlaune im August leicht verbessert</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/gfk-konsumklimastudie-konsumentenlaune-im-august-leicht-verbessert/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 18:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Hersteller und Handel können sich auch im August über eine stabile, sogar noch etwas gestiegene Konsumlust der Bundesbürger freuen. Der Grund sind die überaus guten Nachrichten zur wirtschaftlichen Entwicklung und die nach wie vor positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt. Das meldete heute die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Vor allem die Konjunktur- und Einkommenserwartungen legten nochmals deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45281" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45281" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/gfk-konsumklimastudie-konsumentenlaune-im-august-leicht-verbessert/337_konsumklima/"><img class="size-medium wp-image-45281" title="© GfK" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/337_Konsumklima-150x88.jpg" alt="GfK Konsumklima" width="150" height="88" /></a><p class="wp-caption-text">GfK Konsumklima</p></div>
<p>Hersteller und Handel können sich auch im August über eine stabile, sogar noch etwas gestiegene Konsumlust der Bundesbürger freuen. Der Grund sind die überaus guten Nachrichten zur wirtschaftlichen Entwicklung und die nach wie vor positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt. Das meldete heute die <a href="http://www.gfk.com/">Gesellschaft für Konsumforschung</a> (GfK). Vor allem die Konjunktur- und Einkommenserwartungen legten nochmals deutlich zu. <span id="more-45279"></span></p>
<p>Die Verbraucherstimmung im August wird ganz wesentlich vom starken Anstieg des deutschen Bruttoinlandsproduktes im zweiten Quartal dieses Jahres getrieben. Hinzu kommt der beruhigende Einfluss der sinkenden Arbeitslosenzahlen und des Rückgangs der <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Kurzarbeit">Kurzarbeit</a>. Dem steht eine gewisse Verunsicherung der Bürger durch die Sparpläne der Regierung und das nahende Ende einer Reihe von Konjunkturprogrammen gegenüber.</p>
<p>Die <strong>Konjunkturerwartung </strong>entwickelt sich im August daher nicht mehr ganz so dynamisch wie im Juli. Der Indikator verzeichnet aber dennoch einen weiteren deutlichen Anstieg um 9,8 auf 46,6 Punkte. Das bedeutet den höchsten Wert seit August 2007 und im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 54,1 Punkten. Sowohl die Unternehmen als auch die Verbraucher gehen offensichtlich davon aus, dass sich die konjunkturelle Erholung fortsetzt.</p>
<p>Der kräftigen Erholung im Juli folgt im August ein weiterer Anstieg der <strong>Einkommenserwartung</strong>: Nach 29,1 Punkten im Juli verzeichnet der Indikator im August 36,0 Punkte. Das sind 27,2 Punkte mehr als im Juli 2009. Für die gestiegenen Erwartungen sind drei Faktoren verantwortlich: ein starker Wachstumsoptimismus in der Bevölkerung, eine moderate Inflationsrate und die verbesserte Lage am Arbeitsmarkt.</p>
<p>Die <strong>Anschaffungsneigung </strong>bleibt nach leichten Verlusten im Vormonat im August stabil bei 27,9 Punkten. Vor einem Jahr lag der Indikator zwar 3,2 Punkte höher, dennoch notiert die Anschaffungsneigung mit dem aktuellen Wert deutlich oberhalb des langjährigen Durchschnittswerts von 0 Punkten. Offensichtlich verhindern die geplanten staatlichen Sparmaßnahmen und die auslaufenden Konjunkturprogramme einen deutlicheren Aufwärtstrend.</p>
<div id="attachment_45294" class="wp-caption alignnone" style="width: 412px"><img class="size-full wp-image-45294" title="© GfK" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/337b_Konsumklima.jpg" alt="Konsumklima Tabelle" width="402" height="151" /><p class="wp-caption-text">Die Tabelle zeigt die Entwicklung der einzelnen Indikatoren im Juli im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.</p></div>
<p>Der Gesamtindikator prognostiziert für das <strong>Konsumklima </strong>im September 2010 einen Wert von 4,1 Punkten nach revidiert 4,0 Punkten im August. Die Zeichen stehen laut GfK derzeit gut, dass die Konsumstimmung in Deutschland einen nachhaltigen Aufwärtstrend erfährt. Bleibt das Umfeld weiterhin so positiv, wird der private Verbrauch in diesem Jahr sein Scherflein zur Erholung der deutschen Wirtschaft beitragen.</p>
<p>(<a title="Quelle" href="http://www.gfk.com/" target="_blank">GfK</a> / <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
<blockquote><p>Die genannten Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie   “GfK-Konsumklima MAXX” und basieren auf monatlich rund 2000   Verbraucherinterviews. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Ingenieurlücke: Nachwuchsmangel gefährdet Aufschwung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Klage über die ständig wachsende sogenannte Inge­nieur­lücke wird der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) nun vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln unterstützt. Das Institut warnt vor allem vor den fatalen Folgen, die sich für den Aufschwung aus dem Ingenieurmangel ergeben. Immerhin sind beinahe ein Drittel der naturwissenschaftlich-technisch Beschäftigten in deutschen Hoch­tech­no­lo­gie­firmen Ingenieure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45272" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://www.iwkoeln.de/Portals/0/pdf/trends03_10_1.pdf"><img class="size-thumbnail wp-image-45272" title="Download" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/335_Download-100x152.jpg" alt="Download" width="100" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p>In seiner Klage über die ständig wachsende sogenannte Inge­nieur­lücke wird der <a href="http://www.vdi.de/">Verein Deutscher Ingenieure </a>(VDI) nun vom <a href="http://www.iwkoeln.de">Institut der deutschen Wirtschaft </a>(IW) in Köln unterstützt. Das Institut warnt vor allem vor den fatalen Folgen, die sich für den Aufschwung aus dem Ingenieurmangel ergeben. Immerhin sind beinahe ein Drittel der naturwissenschaftlich-technisch Beschäftigten in deutschen Hoch­tech­no­lo­gie­firmen Ingenieure und Wissenschaftler. Auf 1000 er­werbs­tätige Ingenieure kamen im Jahr 2007 jedoch lediglich 35 Hochschulabschlüsse der Ingenieurwissenschaften – kein Wunder also, dass derzeit in Deutschland 36.800 Ingenieure fehlen.<span id="more-45252"></span></p>
<p>Das besondere Problem dieser Entwicklung: Gerade die Hochtechnologie – zu der Branchen wie der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Chemische Industrie zählen – trägt maßgeblich zum aktuellen Aufschwung bei und ist Deutschlands Konjunkturmotor. Dies ist zwar auch in anderen europäischen Staaten der Fall, doch hat die Konkurrenz in Frankreich, Belgien und Tschechien weitaus weniger mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen.</p>
<p>Die Politik in Deutschland muss deshalb alles daran setzen, die Situation so schnell wie möglich zu entschärfen. Möglichkeiten gibt es genug, z. B. die interessantere Unterrichtsgestaltung in den Fächern Naturwissenschaften und Technik oder Erleichterungen für ausländische Ingenieure, die in Deutschland einen Job antreten wollen.</p>
<p>In der aktuellen Ausgabe 3/2010 der Publikation <em>IW-Trends </em>beschreibt die wissenschaftliche Autorin Vera Erdmann in ihrem Beitrag <em>Bedroht der Ingenieurmangel das Modell Deutschland?</em> Weitere Trends und Fakten zum Thema. Die Publikation steht als kostenloser <a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://www.iwkoeln.de/Portals/0/pdf/trends03_10_1.pdf">Download </a>online zur Verfügung.</p>
<p>(<a href="http://www.iwkoeln.de">IW Köln </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>ifo Konjunkturtest: Ein Hoch auf das Sommerhoch!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 20:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ifo Geschäftsklimaindex des Münchner ifo In­sti­tuts für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich von 106,2 Punkten im Juli auf 106,7 Punkte im August weiter leicht verbessert. Das ist vor allem der erneut positiveren Ein­schät­zung der Geschäftslage durch die Unternehmen zu verdanken (Anstieg von 106,8 Punkten auf 108,2 Punkte). Aber auch die Entwicklung im kommenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45210" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45210" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/ifo-konjunkturtest-august-2010-ein-hoch-auf-das-sommerhoch/333a_ifo_geschaeftsklima_%c2%a9_ifo_institut_1/"><img class="size-medium wp-image-45210" title="© ifo Institut" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/333a_ifo_Geschaeftsklima_©_ifo_Institut_1-150x99.jpg" alt="Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft" width="150" height="99" /></a><p class="wp-caption-text">Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft</p></div>
<p>Der <em>ifo Geschäftsklimaindex </em>des Münchner<a href="http://www.ifo.de/"> ifo In­sti­tuts</a> für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich von 106,2 Punkten im Juli auf 106,7 Punkte im August weiter leicht verbessert. Das ist vor allem der erneut positiveren Ein­schät­zung der Geschäftslage durch die Unternehmen zu verdanken (Anstieg von 106,8 Punkten auf 108,2 Punkte). Aber auch die Entwicklung im kommenden halben Jahr wird optimistisch gesehen – allerdings sind die Un­ter­neh­mer nicht mehr ganz so euphorisch wie in den letzten Monaten (Rückgang von 105,6 Punkten auf 105,2 Punkte).<span id="more-45208"></span></p>
<p>Insgesamt gesehen genießt die deutsche Wirtschaft derzeit die Wonnen eines stabilen Sommerhochs. Entsprechend liegt der saisonbereinigte Saldo der gewerblichen Wirtschaft im August bei 12,6 (nach 11,6 im Juli).</p>
<p>Im <strong>verarbeitenden Gewerbe </strong>ist das Geschäftsklima erneut günstiger als im Vormonat (Anstieg von 18,4 auf 20,1). Die Industriefirmen berichten von einer besseren Geschäfts­lage als im Juli. Bezüglich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten sind sie weiterhin sehr zuversichtlich, allerdings etwas weniger ausgeprägt als im Vormonat. Vom Auslandsgeschäft erwarten sich die Unternehmen nicht mehr ganz so starke Impulse wie in den vergangenen Monaten. Dennoch planen sie etwas häufiger, den Personaleinsatz zu erhöhen.</p>
<p>Im <strong>Einzelhandel </strong>hat sich das Geschäftsklima ebenfalls weiter aufgehellt (Anstieg von 3,8 auf 9,1). Die befragten Einzelhändler berichten von einer besseren Geschäftssituation als im Juli. Sie sind auch optimistischer im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung im nächsten halben Jahr.</p>
<p>Dagegen hat sich das Geschäftsklima im <strong>Großhandel </strong>geringfügig verschlechtert (Rück­gang von 15,6 auf 14,5). Die derzeitige Geschäftssituation ist den Befragungsteilnehmern zufolge etwas weniger gut als im Vormonat. Auch die Geschäftsentwicklung in der nahen Zukunft schätzen sie nicht mehr ganz so positiv ein.</p>
<p>Auch das Geschäftsklima im <strong>Bauhauptgewerbe </strong>hat sich etwas eingetrübt (Rückgang von -13,9 auf -18,6). Die Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als nicht mehr ganz so gut wie im Juli. Der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten sehen sie zudem etwas weniger zuversichtlich entgegen.</p>
<div id="attachment_45217" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45217" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/ifo-konjunkturtest-august-2010-ein-hoch-auf-das-sommerhoch/333b_ifo_geschaeftsklima_%c2%a9_ifo_institut_2/"><img class="size-medium wp-image-45217" title="© ifo Institut" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/333b_ifo_Geschaeftsklima_©_ifo_Institut_2-150x79.jpg" alt="ifo-Geschäftsklima in der Dienstleistungswirtschaft" width="150" height="79" /></a><p class="wp-caption-text">ifo-Geschäftsklima in der Dienstleistungswirtschaft</p></div>
<p>Der ifo Geschäftsklimaindikator im deutschen <strong>Dienst­leis­tungs­ge­werbe </strong>ist im August weiter gestiegen (Anstieg des unbereinigten Saldos von 18,0 auf 20,0), denn auch die befragten Dienstleister berichten von einer besseren Ge­schäfts­situation als im Vormonat (Anstieg von 20,0 auf 21,0). Zudem rechnen sie vermehrt mit einer positiven Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr (Anstieg von 16,0 auf 19,0). Die Beschäftigungsperspektiven sind im Dienstleistungsbereich unverändert günstig.</p>
<p>(<a title="Quelle" href="http://www.ifo.de/" target="_blank">ifo</a>/<a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mittelstandsbarometer 2010: Zufrieden, zuversichtlich und investitionsbereit</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/mittelstandsbarometer-2010-zufrieden-zuversichtlich-und-investitionsbereit/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 15:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Mittelstand hat die Wirtschaftskrise endgültig hinter sich gelassen. Das ist das Fazit des aktuellen Mittel­stands­baro­meters 2010 der Beratungsgesellschaft Ernst &#38; Young. Demnach sind 90 % der Mittelständler mit der ak­tu­el­len Geschäftslage wieder zufrieden, jeder zweite hält sie sogar für uneingeschränkt gut. Aber auch die Erwartungen sind kräftig gestiegen: 43 % der Unternehmer erwarten eine weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45189" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/Mittelstandsbarometer_August_2010/$FILE/EY%20Mittelstandsbarometer%20Sommer%202010.pdf"><img class="size-medium wp-image-45189" title="Download" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/332_Download-150x106.jpg" alt="Download" width="150" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p>Der Deutsche <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Mittelstand">Mittelstand</a> hat die Wirtschaftskrise endgültig hinter sich gelassen. Das ist das Fazit des aktuellen <em>Mittel­stands­baro­meters 2010 </em>der Beratungsgesellschaft <a href="http://www.ey.com">Ernst &amp; Young</a>. Demnach sind 90 % der Mittelständler mit der ak­tu­el­len Geschäftslage wieder zufrieden, jeder zweite hält sie sogar für uneingeschränkt gut. Aber auch die Erwartungen sind kräftig gestiegen: 43 % der Unternehmer erwarten eine weitere Verbesserung der eigenen Lage, 59 % glauben, dass sich die allgemeine konjunkturelle Lage in Deutsch­land weiter verbessern wird. <span id="more-45186"></span></p>
<p>Die deutschen Mittelständler sind so zufrieden und zuversichtlich wie seit dem Boom-Jahr 2007 nicht mehr. „Der deutsche Mittelstand erlebt derzeit einen grandiosen Aufschwung, der selbst die höchsten Erwartungen übertrifft“, stellt Peter Englisch, Partner bei Ernst &amp; Young, fest. Aber der Mittelstand ist ein von der Krise gebranntes Kind, das die Lektion so schnell nicht vergessen wird: Immerhin hält eine gewichtige Minderheit von 39 % der Unternehmen einen erneuten Wirtschaftseinbruch noch immer für möglich.</p>
<p>Englisch ist sich aber sicher: „Mit jedem Tag wird das Fundament des Aufschwungs fester, die wirtschaftliche Erholung gewinnt an Kraft. Und damit wird die Gefahr eines Rückschlags immer kleiner. Inzwischen kann man feststellen: Der deutsche Mittelstand ist über den Berg – er hat die Krise besser überwunden, als man vernünftigerweise hoffen konnte“. Aber auch der E&amp;Y-Experte redet der Euphorie nicht das Wort und warnt, der aktuelle Aufschwung müsse nicht nur vor dem Hintergrund des überdurchschnittlich starken Einbruchs im vergangenen Jahr gesehen werden, es gebe auch zahlreiche Anzeichen für ein Abflauen der Weltkonjunktur. Es sei daher gut möglich, dass der Aufschwung seinen Zenit bereits überschritten hat.  Spätestens ab 2011 werde eine Stabilisierung auf hohem Niveau einsetzen.</p>
<p>Steigende Auftragseingänge und eine zunehmende Auslastung führen aber auch zu einer steigenden Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Zwar wollen 9 % der Unternehmen im kommenden Halbjahr die Zahl der Beschäftigten reduzieren, der Anteil der Unternehmen, die zusätzliche Mitarbeiter einstellen wollen, ist mit 24 % aber deutlich größer geworden. „Das deutsche Jobwunder hält an – es spricht viel dafür, dass die Zahl der Arbeitslosen in den kommenden Monaten tatsächlich unter die 3 Millionen-Marke fällt“, glaubt deshalb der E&amp;Y-Experte Englisch. Viele Unternehmen dürften sogar Probleme haben, ihre Vakanzen rasch zu füllen: Immerhin 73 % der Mittelständler berichten von Schwierigkeiten bei der Suche nach neuen Mitarbeitern. Jeder siebte bezeichnet es sogar als sehr schwierig, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden.</p>
<p>Auch bei den Investitionen verabschieden sich immer mehr Mittelständler von ihrer bisherigen Zurückhaltung: 24 % der Befragten planen, die Investitionsausgaben im kommenden Jahr zu erhöhen, nur 7 % wollen sie reduzieren. Eine große Mehrheit von 69 % hat allerdings vor, die Investitionsausgaben auf dem aktuellen Niveau zu belassen. Per saldo ist dennoch ein klarer Anstieg der Investitionen zu erwarten.</p>
<p>„Der deutsche Mittelstand schaltet jetzt wieder auf Wachstum um“, stellt Englisch deshalb fest. „Der Schock der Krise ist überwunden. Nun stehen nicht mehr Kostensenkungsprogramme ganz oben auf der Tagesordnung, sondern es wird auch wieder verstärkt über Innovationen, neue Produkte und Expansion nachgedacht. Das wird hoffentlich dazu führen, dass auch die bislang noch schwache Binnennachfrage wieder steigt.“</p>
<p>Nach wie vor jedoch ist der Export der Motor: Immerhin 43 % der mittelständischen Unternehmen sind auch im Ausland tätig und profitieren daher direkt von der guten Konjunkturentwicklung im Ausland und dem Anziehen der Auslandsnachfrage. Das reduziert die Abhängigkeit von der Binnennachfrage. Besonders große Hoffnungen setzen Experten auf die sogenannten <a href="http://www.mittelstandswiki.de/BRIC">BRIC</a>-Länder – Brasilien, Russland, Indien und China. Jeder vierte deutsche Mittelständler ist bereits in mindestens einem dieser Länder tätig. Weitere 11 % der Unternehmen spielen derzeit mit dem Gedanken, dort eine Geschäftstätigkeit aufzunehmen.</p>
<p>Vor allem der chinesische Markt gewinnt stark an Bedeutung: 12 % der Unternehmen sind in <a href="http://www.mittelstandswiki.de/China">China</a> tätig – damit ist China (gemeinsam mit Polen) der drittwichtigste Auslandsmarkt für deutsche Unternehmen (hinter Frankreich und Österreich). Die anderen BRIC-Länder (Russland, Indien und Brasilien) spielen noch eine deutlich geringere Rolle. Die Unternehmen, die bereits Erfahrungen in BRIC-Ländern gemacht haben, bewerten diese überwiegend positiv. Besonders positiv äußern sich die Befragten über Indien: 59 % der Befragten bezeichnen ihre Erfahrungen auf dem indischen Markt als überwiegend positiv – nur 11 % haben vor allem negative Erfahrungen gemacht. Dabei rangieren <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Korruption">Korruption</a> und mangelnde Rechtssicherheit auf den ersten Stellen der Problemliste. Vor der Gefahr des <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Wirtschaftsspionage">Know-how-Klau</a> wird vor allem von Unternehmen gewarnt, die auf dem chinesischen Markt tätig sind.</p>
<p>Es sind in erster Linie große und bereits <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Auslandsmärkte">international tätige</a> Mittelständler, die den Schritt in die BRIC-Länder wagen. So geben 43 % der Unternehmen mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz an, in mindestens einem BRIC-Land tätig zu sein. Bei den Unternehmen mit weniger als 30 Millionen Euro Umsatz liegt der Anteil hingegen nur bei 16 %. Für kleinere Unternehmen sind die Risiken und Unsicherheiten oftmals zu groß und die Markteintrittskosten inzwischen zu hoch.</p>
<p>Für die Studie, die einmal pro Halbjahr durchgeführt wird, wurden 700 mittelständische deutsche Unternehmen befragt. Die Studie steht als kostenloser <a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/Mittelstandsbarometer_August_2010/$FILE/EY%20Mittelstandsbarometer%20Sommer%202010.pdf">Download </a>zur Verfügung.</p>
<p>(<a href="http://www.ey.com">Ernst &amp; Young </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>BVR-Konjunkturbericht: Differenzierende Lohnpolitik beibehalten</title>
		<link>http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/bvr-konjunkturbericht-differenzierende-lohnpolitik-beibehalten/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 21:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mittelstandsblog.de/?p=45161</guid>
		<description><![CDATA[Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiff­eisen­banken (BVR) spricht sich in seinem aktuellen Konjunkturbericht gegen gesamtwirtschaftliche Orientierungsgrößen für die Lohnpolitik aus. Derartige Kennzahlen würden den gravierenden Unterschieden in der Wirtschaftsentwicklung der einzelnen Branchen nicht gerecht. Damit widerspricht der Verband zahlreichen Tarifforderungen und dem Drängen auf Mindestlöhne aus den gewerkschaftlichen und politisch linken Lägern. Nur eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45162" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://www.bvr.de/www-new/foeffent.nsf/D42261D4F3469683C12577890036C846/$File/2010BVRVolkswirtschaftSpecialNr11.pdf?OpenElement"><img class="size-thumbnail wp-image-45162" title="Download" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/331_Download-100x141.jpg" alt="Download" width="100" height="141" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p>Der <a href="http://www.bvr.de/">Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiff­eisen­banken </a>(BVR) spricht sich in seinem aktuellen Konjunkturbericht gegen gesamtwirtschaftliche Orientierungsgrößen für die Lohnpolitik aus. Derartige Kennzahlen würden den gravierenden Unterschieden in der Wirtschaftsentwicklung der einzelnen Branchen nicht gerecht. Damit widerspricht der Verband zahlreichen Tarifforderungen und dem Drängen auf Mindestlöhne aus den gewerkschaftlichen und politisch linken Lägern. Nur eine Lohnpolitik, die auf die unter­schied­lichen Entwicklungen der Branchen und Regionen Rücksicht nimmt, werde dem Ziel einer hohen und stabilen Beschäftigung gerecht, mahnt der BVR. <span id="more-45161"></span></p>
<p>Gesamtwirtschaftliche Orientierungsgrößen hingegen würden sich nach Durch­schnitts­raten richten und somit eine differenzierte Lohnentwicklung und Tarifpolitik erschweren. Im Ergebnis würde in Wirtschaftsbereichen mit geringerem Produktivitätswachstum Beschäftigung abgebaut.</p>
<p>Die Produktivität habe sich in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen in der Ver­gangen­heit sehr unterschiedlich entwickelt, stellt der BVR in seinem Bericht fest. Seit dem Jahr 1991 habe sie sich in der Agrarwirtschaft sowie dem produzierenden Gewerbe ohne Bau mehr als verdoppelt, bzw. um gut die Hälfte erhöht. Um mehr als ein Drittel sei in diesem Zeitraum auch die Produktivität im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr gestiegen. Demgegenüber habe sich die Produktivität bei den öffentlichen und privaten Dienstleistern nur sehr schwach um weniger als 20 % erhöht und sei in den Bereichen Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie im Baugewerbe praktisch unverändert geblieben. Dies zeige deutlich, dass sich die Verteilungsspielräume im Branchenvergleich sehr unterschiedlich darstellten.</p>
<p>Auch im Krisenjahr 2009 seien die Unterschiede zwischen den Branchen gravierend ausgefallen, so der BVR. Ablesbar sei dies beispielsweise an der Entwicklung der Lohnstückkosten, einer wichtigen Bestimmungsgröße für die Arbeitsnachfrage der Unternehmen und die Verteilungsspielräume bei der Lohnfindung. Im Rezessionsjahr 2009 seien die Lohnstückkosten – das Verhältnis der Arbeitskosten zur Arbeitsproduktivität – über alle Wirtschaftsbereiche gerechnet um gut 5 % gestiegen. Die Tarifsteigerungen für das Jahr 2009 seien in der noch günstigeren Wirtschaftssituation der vorangegangenen Jahre vereinbart worden. Aufgrund der wegbrechenden Nachfrage und der Maßnahmen zur Verkürzung der Arbeitszeit in zahlreichen Unternehmen seien die höheren Tariflöhne in vielen Branchen spürbar auf die Lohnstückkosten durchgeschlagen.</p>
<p>Die aktuelle Studie des BVR steht als kostenloser <a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://www.bvr.de/www-new/foeffent.nsf/D42261D4F3469683C12577890036C846/$File/2010BVRVolkswirtschaftSpecialNr11.pdf?OpenElement">Download </a>im Internet zur Verfügung.</p>
<p>(<a href="http://www.bvr.de/">BVR </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>Einzelhandel: Weihnachten dürfte einen Rekordumsatz bescheren</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem deutschen Einzelhandel steht aller Voraussicht nach mit einem Umsatzplus von rund 1,4 Mrd. Euro das beste Weihnachtsgeschäft seit dem Jahr 2006 bevor. Das legen die Antworten der Deutschen auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Messe Frankfurt nahe. So wollen 12 % der Bundesbürger Weihnachten 2010 mehr Geld ausgeben als 2009. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45123" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-45123" href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/08/einzelhandel-weihnachten-durfte-einen-rekordumsatz-bescheren/330_weihnachtsgeschaeft_prognose_%c2%a9_messe_frankfurt_exhibition_gmbh/"><img class="size-medium wp-image-45123" title="© obs/Messe Frankfurt Exhibition GmbH" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/330_Weihnachtsgeschaeft_Prognose_©_Messe_Frankfurt_Exhibition_GmbH-150x125.jpg" alt="Prognose 2010" width="150" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">Prognose 2010</p></div>
<p>Dem deutschen Einzelhandel steht aller Voraussicht nach mit einem Umsatzplus von rund 1,4 Mrd. Euro das beste Weihnachtsgeschäft seit dem Jahr 2006 bevor. Das legen die Antworten der Deutschen auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts <a href="http://www.forsa.de/">Forsa </a>im Auftrag der <a href="http://www.messe-frankfurt.de/">Messe Frankfurt </a>nahe. So wollen 12 % der Bundesbürger Weihnachten 2010 mehr Geld ausgeben als 2009. Die Studie wurde zum Start der Konsumgütermesse <a href="http://www.tendence.messefrankfurt.com/">Tendence </a>(27. bis 31. August 2010) heute in Frankfurt am Main vorgestellt.<span id="more-45122"></span></p>
<p>Im Durchschnitt planen die Deutschen laut Umfrage für Weihnachten rund 15 % höhere Ausgaben ein. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung bedeutet dies, dass sich der Handel aus heutiger Sicht auf ein Umsatzplus von rund 2 % vorbereiten kann. Legt man der Prognose die vom <a href="http://www.einzelhandel.de/">Hauptverband des Deutschen Einzelhandels </a>(HDE) für 2009 errechneten 73 Milliarden Euro Weihnachtsumsatz zugrunde, steht der Einzelhandel in diesem Jahr tatsächlich vor dem besten Weihnachtsgeschäft seit 2006.</p>
<p>Die Neuheiten und Trends für die Themen Wohnen und Schenken, nach denen die Konsumenten im Weihnachtsgeschäft fragen, ordert der Handel auf der Tendence in Frankfurt.</p>
<p>Die Frankfurter Konsumgütermesse Tendence ist für derartige Prognosen deshalb besonders geeignet, weil sie die beiden Fachmessen <em>Giving </em>und <em>Living </em>vereint, die für Produktgruppen stehen, die im Weihnachtsgeschäft besonders nachgefragt werden. Während <em>Giving </em>die ganze Welt der kreativen Geschenkideen abbildet, ist <em>Living </em>die Plattform für Wohnen und Design.</p>
<p><a href="http://www.tendence.messefrankfurt.com/">Weitere Informationen zur Messe Tendence </a>stehen im Internet bereit.</p>
<p>(<a href="http://www.messe-frankfurt.de/">Messe Frankfurt </a>/ <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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		<title>DIHK-Umfrage: Fachkräftemangel quält den Mittelstand</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael J.M. Lang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[Für viele Firmen wird der Fachkräftemangel zum ernsten Problem, warnte heute der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin. Nach einer Umfrage des DIHK können derzeit nur noch 30 % der Betriebe offene Stellen problemlos besetzen – dabei ist die Konjunkturerholung noch im vollen Gang. Der Fachkräfte­man­gel wird sich also in den nächsten Monaten und Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45106" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://www.dihk.de/inhalt/download/ub_fachkraefte.pdf"><img class="size-thumbnail wp-image-45106" title="Download" src="http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/uploads/2010/08/329_Download-100x141.jpg" alt="Download" width="100" height="141" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p>Für viele Firmen wird der Fachkräftemangel zum ernsten Problem, warnte heute der <a href="http://www.dihk.de">Deutsche Industrie- und Handelskammertag </a>(DIHK) in Berlin. Nach einer Umfrage des DIHK können derzeit nur noch 30 % der Betriebe offene Stellen problemlos besetzen – dabei ist die Konjunkturerholung noch im vollen Gang. Der Fachkräfte­man­gel wird sich also in den nächsten Monaten und Jahren noch deut­lich verschärfen. Die absehbaren Folge: Vor allem Exportchancen können von vielen <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Mittelstand">mittelständischen Unternehmen</a> künftig nicht mehr oder nur noch zum Teil wahrgenommen werden. Dies wie­derum könnte in Zukunft den deutschen Aufschwung vorzeitig ausbremsen.<span id="more-45104"></span></p>
<p>Die Umfrage unter rund 1600 Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet zeigt, dass bereits jetzt 70 % der Firmen hierzulande generell oder zumindest teilweise Probleme haben, passende Fachkräfte für ihre offenen Stellen zu finden. Das Problem als solches ist zwar seit langem bekannt, aber dass es sich in dieser Schärfe so schnell nach der schwersten Rezession der Nachkriegszeit erneut einstellen würde, verblüfft nicht nur die Firmen, sondern auch den DIHK, wie DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann auf der Pressekonferenz erkennen ließ.</p>
<p>Engpässe gibt es nicht nur bei Akademikern. „Gerade Arbeitskräfte, die einen Fachwirt, einen Meister oder einen anderen Weiterbildungsabschluss vorweisen können, werden gesucht“, sagte DIHK-Präsident Driftmann in Berlin. Eine hohe Nachfrage bestehe zudem nach dual ausgebildeten Bewerbern – etwa nach IT-Fachleuten, aber auch im Handel und in der Gastronomie.</p>
<p>Eine Trendwende ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil: 49 % der Befragten erwarten für die kommenden fünf Jahre in ihrem Unternehmen einen Mangel an hochqualifizierten Fachkräften; 43 % rechnen mit Engpässen über alle Berufsgruppen hinweg. Vor diesem Hintergrund mahnte Driftmann, „die Weichen rasch in Richtung Arbeitskräftesicherung zu stellen“.</p>
<p>Zwar sieht Driftmann bei den älteren Arbeitnehmern und in der Zuwanderung noch ungenutzte Potenziale. Er mahnte aber eindringlich: „Unsere Umfrage macht deutlich, dass wir beim Thema Fachkräftesicherung keine Zeit verlieren dürfen“.</p>
<p>Die Umfrageergebnisse stehen in Form einer Broschüre als kostenloser <a onclick="pageTracker._trackPageview('/downloads/pdf/');" href="http://www.dihk.de/inhalt/download/ub_fachkraefte.pdf">Download</a> online zur Verfügung.</p>
<p>(DIHK / <a href="http://www.mittelstandswiki.de/Profil:Michael_J.M._Lang" target="_blank">ml</a>)</p>
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